1. Saarland

"Unsere Frauen haben klasse gekämpft"

"Unsere Frauen haben klasse gekämpft"

Dirmingen. Thomas Bost, Vorsitzender des SV Dirmingen, stellte nach dem Schlusspfiff des Saarderbys in der Zweiten Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem SVD und dem 1. FC Saarbrücken fest: " Die reifere Spielanlage der Saarbrückerinnen hat sich durchgesetzt

Dirmingen. Thomas Bost, Vorsitzender des SV Dirmingen, stellte nach dem Schlusspfiff des Saarderbys in der Zweiten Frauenfußball-Bundesliga zwischen dem SVD und dem 1. FC Saarbrücken fest: " Die reifere Spielanlage der Saarbrückerinnen hat sich durchgesetzt." Doch seine Mannschaft habe sich gut verkauft, einige Erfolg versprechende Konter eingeleitet, die letztlich nichts gebracht hätten. Bost: "Unsere Frauen haben kämpferisch eine klasse Leistung gebracht. Allerdings hat uns das 0:2 kurz nach dem Wiederanpfiff etwas den Wind aus den Segeln genommen." Und mit Blick auf die Tabellensituation: "Wir liegen zwar auf dem zehnten Tabellenplatz. Doch ich glaube fest an den Klassenverbleib. Schließlich haben nicht alle Mannschaften die Qualität des FCS." Ähnlich urteilte Dirmingens Abteilungsleiterin Gertrud Staub: "Natürlich wussten wir, dass die Partie uns alles abverlangen würde. Mit etwas Glück hätten wir sogar in Führung gehen können. Vielleicht wäre die Partie dann anders verlaufen." Doch man müsse den Saarbrückerinnen bescheinigen, dass sie im Zweikampf immer einen Schritt schneller waren. Lediglich zwei Gelbe Karten verteilte die Unparteiische Martina Storch-Schäfer, beide für die Dirmingerinnen Barbara Holz und Janine Ecker, die sich auch spielerisch hervortaten und gegen die Niederlage stemmten. FCS-Trainer Winfried Klein sprach später von einem verdienten Sieg. Seine Mannschaft habe auf allen Positionen sehr gut gestanden und sei aggressiv in die Zweikämpfe gegangen. Klein: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Gut gefallen haben mir im Mittelfeld Chioma Nisa Igwe und Nadine Kraus." Für den neutralen Beobachter gehörten auch Selina Wagner, Dzsenifer Marozsán und natürlich die zweifache Torschützin Julia Leykauf zu den besten im siegreichen Team. Sie setzten die Dirminger ständig unter Druck und boten den über 600 Zuschauern viele gelungene Kombinationen. Besonders Dzsenifer Marozsán war ein ständiger Unruheherd. Ihr knallharter Schuss aus halblinker Position, als der Ball vom rechten Torpfosten an den Querbalken prallte, letztlich aber die Torlinie nicht überschritt, war ein spektakulärer Höhepunkt eines unterhaltsamen Spiels. rp