1. Saarland

Und tschüss . . .

Und tschüss . . .

Turbulent hat es angefangen, ohne Turbulenzen verabschiedet es sich - das landespolitische Jahr 2012. Bei Weihnachtsfeiern in Parteien, Ministerien und Fraktionen hat man bei einem (oder mehreren) Gläschen in trauter Runde die vergangenen Monate Revue passieren lassen. Nur böse Zungen behaupten, dass die politischen Einsichten in die Aussichten des Landes mit jedem Glas Punsch besser wurden

Turbulent hat es angefangen, ohne Turbulenzen verabschiedet es sich - das landespolitische Jahr 2012. Bei Weihnachtsfeiern in Parteien, Ministerien und Fraktionen hat man bei einem (oder mehreren) Gläschen in trauter Runde die vergangenen Monate Revue passieren lassen. Nur böse Zungen behaupten, dass die politischen Einsichten in die Aussichten des Landes mit jedem Glas Punsch besser wurden.Die Großkopferten haben ihre Terminkalender geschlossen, tanken ihre Akkus auf fürs neue Jahr. Nein, es werde in dieser Zeit auch keine Gespräche über anstehende Personalentscheidungen zu Spitzenpositionen im Land geben, beruhigt Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer uns wissbegierige Journalisten.

Auch der Wochenschau-Autor schließt das Kolumnenbuch, das in den vergangenen Jahren die landespolitischen Begebenheiten widerspiegelte: mal kritisch, mal augenzwinkernd; mal analysierend, mal bilanzierend. Allzu gerne hätte er noch eine Reihe guter Nachrichten notiert: geordnete Landesfinanzen, die einem liebenswerten Saarland das Überleben garantieren. Und mehr Geld für Städte und Gemeinden, damit bei Schulen und Kinderkrippen nicht geknausert werden muss. Oder dass es mehr Zuschüsse für die Saarbrücker Stadtmitte am Fluss gibt, um die Landeshauptstadt mit ihrem Savoir vivre in der Großregion aufzupeppen. Und das von Politikern zu hören, die nicht wachsweich wie Marshmallows agieren, sondern den Bürgern sagen, was Sache ist. Auch wenn es wehtut. Doch all diese Nachrichten lassen wohl noch auf sich warten. Das schreiben dann jüngere Kollegen auf.