1. Saarland

Umgehung soll allen Saarländern nutzen

Umgehung soll allen Saarländern nutzen

Nordsaarlandstraße Umgehung soll allen Saarländern nutzen Zu verschiedenen Veröffentlichungen zum Thema in der SZ Unsere, für alle Saarländer zuständige Ministerpräsidentin hatte bei dem Bürgerforum in Besseringen mit dem Begriff „Nordsaarlandstraße“ und deren weiteren Trassenprüfung den Nagel auf den Kopf getroffen. Denn das öffentliche Verkehrsgutachten beziffert den vorhandenen städtischen Durchgangsverkehr aus diesem Verkehrsabschnitt mit 30 bis 48 Prozent.

Das bedeutet, dass 70 bis 52 Prozent in der Stadt Merzig verbleiben. Was soll dann eine Nordumgehung für 30 Prozent der auf dieser Zuführung gezählten (knapp 60 00 Fahrzeuge) bezwecken?

So muss die "Nordumfahrung Merzig" nicht grundsätzlich Bestandteil der "Nordsaarlandstraße" sein, da dadurch viele Saarländer (ca. 40 000 Einwohner) der Hochwaldregion - auch Großteilen von Brotdorf - und insbesondere Mettlach keine Entlastung ihres Durchgangsverkehrs erfahren würden.

Auch ich bin für die Verbindung der A1 zur A8 als "Nordsaarlandstraße".

Aber diese soll nach meinen Vorstellungen allen Saarländern zum Vorteil gelangen und nicht nur den angesprochenen 30 Prozent. So bin ich überzeugt, dass, nachdem die Umgehung Besseringen kurz vor der Vollendung steht, eine kurze Verbindung des Kreisels auf der Haardt (B51) bis hinter das Mettlacher Schwimmbad (L 158) die wesentlich günstigere und wirtschaftlichste Lösung für alle Verkehrsteilnehmer darstellt. Bei dieser Konstellation würde m. E. ein Großteil der zurzeit auf der L 158 (bis 60 00 Fahrzeuge) aus dem direkten Orts-/Wohnbereich fern gehalten. Ich bin weiterhin überzeugt, dass dabei auch die nachbarlichen Beziehungen zu Rheinland-Pfalz positiv beeinflusst werden. Heinz Temmes, Schwemlingen

Ihre Leserbriefe senden Sie bitte per E-Mail an redmzg@sz-sb.de oder per Fax an (0 68 61) 9 39 66 59.