1. Saarland

Trotz Zerrung ein gutes Bauchgefühl

Trotz Zerrung ein gutes Bauchgefühl

Am heutigen Freitag empfängt der FC Homburg um 19 Uhr im Waldstadion in der Regionalliga Südwest den SC Freiburg II. Homburgs verletzter Torjäger Alban Ramaj ist überzeugt, dass seine Mannschaft den Tabellen-Vierten schlagen kann.

Der beste Torjäger beim Fußball-Regionalligisten FC Homburg fällt weiter aus. Alban Ramaj hat bislang fünf Treffer und fünf Torvorbereitungen auf seinem Konto, doch er wird den Grün-Weißen auch am heutigen Freitag im Heimspiel gegen den SC Freiburg II wegen einer Bauchmuskelzerrung fehlen. Zuvor verpasste der Angreifer schon die Begegnungen bei Kickers Offenbach (3:2) und das Derby gegen den SVN Zweibrücken (0:0). "Nicht auf dem Platz stehen zu können und der Mannschaft nicht helfen zu können, ist gar nicht mein Ding", erklärte der 27-Jährige gestern stöhnend.

Die Verletzung zog sich Ramaj in der Woche nach der Begegnung am 21. September gegen Eintracht Frankfurt II (1:1) zu. In diesem Spiel erzielte Ramaj noch den Ausgleich für den FCH. "Im Training hat es dann angefangen zu ziehen, und irgendwann ging gar nichts mehr. Ich konnte nicht mehr sprinten und nicht mehr schießen. Dann musste ich irgendwann die weiße Fahne hissen", berichtet der von den Würzburger Kickers gekommene Angreifer.

"Noch kein Zeitfenster"

Seitdem ist der 27-Jährige außer Gefecht. "Normalerweise geht man bei einer Zerrung von zehn bis zwölf Tagen Pause aus, aber im Bauchbereich dauert das leider etwas länger", erklärt Ramaj. Bislang konnte er noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren. "Die Ärzte haben mir auch noch kein Zeitfenster gegeben, wann ich wieder einsteigen kann", sagt der Stürmer. So wird er auch heute wieder von der Tribüne aus zuschauen müssen.

Fehlen werden außerdem Pascal Reinhardt und Enis Hajri. Reinhardt ist wegen seines Platzverweises aus dem Offenbach-Spiel noch gesperrt. Und Hajri folg beim 0:0 gegen Zweibrücken mit Gelb-Rot vom Platz. Die Partie gegen Freiburg ist für die Homburger richtungsweisend. Gewinnen die Grün-Weißen, dann halten sie Anschluss an die Spitze. Verliert Homburg, ist der Zug nach oben wohl erst einmal abgefahren.

Enge Tabellenkonstellation

Alban Ramaj hat aber ein gutes Bauchgefühl, dass seine Mannschaft auch ohne ihn einen Dreier einfahren wird. "In der Videoanalyse haben wir gesehen, dass Freiburg eine sehr spielstarke Mannschaft ist. Aber wenn es uns gelingt, unser Spiel durchzuziehen, und wenn wir gut in die Zweikämpfe kommen, dann werden wir die drei Punkte behalten", ist sich Ramaj sicher.

Sollte der FCH gewinnen, würden die Grün-Weißen in der Tabelle ganz nah an den SCF II heranrücken. Freiburg II liegt mit 23 Punkten auf Rang vier, Homburg mit vier Zählern weniger auf Platz sechs. Für Ramaj ist dies eine zufriedenstellende Platzierung. "Klar könnten wir ein paar Punkte mehr haben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir vor der Saison 13 neue Spieler integrieren mussten. Das braucht seine Zeit", sagt er.