1. Saarland

Trinkwasser unterliegt hohen Qualitätskontrollen

Trinkwasser unterliegt hohen Qualitätskontrollen

Mettlach. Viel Arbeit bedarf es nicht, um aus dem Wasser, das in den Hochbehälter Wollscheidkopf in Mettlach fließt, ein einwandfreies Lebensmittel zu machen. "Die sechs Quellen, die hier zu Trinkwasser verarbeitet werden, liefern Wasser von hoher Qualität", sagt Heinz Dewald, Sachgebietsleiter Infektionsschutz beim Gesundheitsamt des Grünen Kreises

Mettlach. Viel Arbeit bedarf es nicht, um aus dem Wasser, das in den Hochbehälter Wollscheidkopf in Mettlach fließt, ein einwandfreies Lebensmittel zu machen. "Die sechs Quellen, die hier zu Trinkwasser verarbeitet werden, liefern Wasser von hoher Qualität", sagt Heinz Dewald, Sachgebietsleiter Infektionsschutz beim Gesundheitsamt des Grünen Kreises. Nur der ph-Wert müsse angehoben werden, nicht, weil er gesundheitsbedenklich sei, sondern weil Korrosionsgefahr für die Leitungen bestehe. Mettlachs Hauptamtsleiter Wolfgang Kohn und Peter Kiefer, zuständig für Mettlachs Trinkwasser, hören es gerne. Überhaupt sei im Grünen Kreis das Trinkwasser sehr gut", meint Heinz Dewald. Seit April läuft eine landesweite Informationskampagne zum Thema Trinkwasser, durch die Gesundheitsämter der Landkreise und des Regionalverbandes.Dass die Wasserqualität im Kreis Merzig-Wadern so gut ist, ist der erfolgreichen Arbeit der zu ständigen Wasserversorger und des Gesundheitsamtes zu verdanken. "Die Trinkwasserqualität zu überwachen, zählt mit zu den wichtigsten Aufgaben des Gesundheitsamtes", konstatiert Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich. Das Gesundheitsamt, Teil der Kreisverwaltung, leiste mit den ständigen Kontrollen täglich wertvolle Dienste. "Schließlich können sich über das Trinkwasser schnell Krankheitserreger verbreiten", ergänzt Amtsarzt Richard Morawski. Daher gelten für Trinkwasser strenge Grenzwerte. "Werden sie überschritten, muss der Wasserversorger dies sofort dem Gesundheitsamt melden." Das weitere Vorgehen des Gesundheitsamtes hängt davon ab, welche Grenzwerte überschritten wurden. Werden Grenzwertüberschreitungen oder Beeinträchtigungen der Genusstauglichkeit festgestellt, die gesundheitliche Gefährdung darstellen können, werde sofort gehandelt.Beispiel: das Trinwasserproblem Anfang April in Merzig. Zahlreiche Verbraucher hatten sich über erdigen Geruch und Geschmack des Trinkwassers aus dem Hochbehälter Gipsberg beschwert. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes wurde die betroffene Kammer des Hochbehälters vom Netz getrennt. Sofort wurde über Radio, Lautsprecherwagen und Handzettel informiert. Die Haushalte wurden durch eine unbedenkliche Kammer mit frischem Trinkwasser versorgt. Die Verbraucher wurden angewiesen, das Wasser weder zum Kochen zu verwenden, noch zu trinken, bis das Leitungsnetz mit frischem Trinkwasser durchgespült war. "Zum Glück kommen solche Störungfälle nur selten vor", ergänzen sie.