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Trend zur Feuerbestattung wächst

Trend zur Feuerbestattung wächst

Völklingen. Für ihre hohe Qualität und ihren guten Service ist die Feuerbestattung Völklingen GmbH (FBV) vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung ausgezeichnet worden. Svend-Jörk Sobolewski, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen, übergab am Montagnachmittag das so genannte RAL-Gütezeichen 906 an die Betreiber der Anlage am Völklinger Waldfriedhof

Völklingen. Für ihre hohe Qualität und ihren guten Service ist die Feuerbestattung Völklingen GmbH (FBV) vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung ausgezeichnet worden. Svend-Jörk Sobolewski, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen, übergab am Montagnachmittag das so genannte RAL-Gütezeichen 906 an die Betreiber der Anlage am Völklinger Waldfriedhof.Betriebe, die mit dem Siegel ausgezeichnet werden wollen, müssen viele Prüfungskriterien erfüllen. Einige Beispiele: Hygienebestimmungen und Emissionswerte sind einzuhalten, die eindeutige Identifizierbarkeit der Aschereste und die Überwachung des Kühlraums müssen gewährleistet sein.

"Neben den Hauptprüfkriterien überzeugten die schöne, parkähnliche Umgebung und die stilvolle Ausstattung der Feuerbestattung", erklärte Sobolewski am Waldfriedhof. Die Völklinger Anlage ist das erste Krematorium in der Region, das diese Auszeichnung erhält. In Deutschland tragen damit 13 der insgesamt 143 Krematorien das RAL-Gütezeichen. "Wir sind uns darüber bewusst, dass es sich bei dem Gütesiegel um ein stets nachprüfbares Qualitätsversprechen handelt, das es jeden Tag aufs Neue zu bestätigen gilt", so die beiden FBV-Geschäftsführer Heribert Henner und Martin Tabellion.

Im Jahr 2010 wurden in Völklingen knapp 2700 Verstorbene eingeäschert, in diesem Jahr rechnen die Betreiber mit rund 3000 Feuerbestattungen. Ab etwa 2000 Verbrennungen schreibt die Anlage schwarze Zahlen. Seit dem Start im Juli 2005 gab es über 14 000 Einäscherungen.

Die angestrebte Zusammenlegung der Krematorien in Völklingen und Saarbrücken ist noch nicht in trockenen Tüchern. "Die Gespräche sind immer noch im Gange", sagte Oberbürgermeister und FBV-Aufsichtsratschef Klaus Lorig. Innerhalb der Städte, so der Verwaltungschef, gebe es noch internen Abstimmungsbedarf. Er geht davon aus, dass der Fusion von Völklinger Seite aus nichts im Wege stehe. tan