1. Saarland

Trägervereins-Chef von Mini-Saarland wirft das Handtuch

Trägervereins-Chef von Mini-Saarland wirft das Handtuch

Saarbrücken. Der Trägerverein der Kinderspielstadt Mini-Saarland ist um Schadensbegrenzung bemüht. Die Finanzierung für das Mini-Saarland 2012 steht nach wie vor auf wackeligen Beinen, auch muss sich der Vorstand der Kritik stellen, durch mangelnde Transparenz Querelen zu provozieren

Saarbrücken. Der Trägerverein der Kinderspielstadt Mini-Saarland ist um Schadensbegrenzung bemüht. Die Finanzierung für das Mini-Saarland 2012 steht nach wie vor auf wackeligen Beinen, auch muss sich der Vorstand der Kritik stellen, durch mangelnde Transparenz Querelen zu provozieren. So zog Ulrich Weis, der Vorsitzende des Fördervereins, nach der Jahreshauptversammlung am Donnerstag die Konsequenz aus den Zerwürfnissen und legte sein Amt nieder. Seine Entscheidung machte er von der Besetzung des neuen Vorstandes abhängig.Lediglich die Führungsspitze wechselte. Danach übernimmt Saaruni-Professor Norbert Gutenberg den ersten Vorsitz, Hotelier Gerd Leidinger ist nun Vize. Schatzmeisterin bleibt Claudia Fuchs. Kinderstadt-Initiatorin Eva Reinhards, die der Vorstand vor wenigen Wochen von allen Funktionen entbunden hatte, hofft trotz den Querelen auf ein gutes Ende. "Ich wünsche dem Projekt den Erfolg der Vergangenheit und würde mich freuen, wenn ich es sein darf, die die Spielstadt 2012 eröffnet", sagte sie der SZ. Was die Finanzierung betrifft, so wünscht Reinhards sich die Unterstützung der Politik, vor allem aber die Hilfe von vielen Unternehmen. "Es gab bereits vielversprechende Gespräche mit potenziellen Geldgebern", meldete Gutenberg.

An eine rosige Zukunft von Mini-Saarland glaubt der bisherige Fördervereins-Chef Weis indes nicht. Abgesehen von der bisweilen fehlenden Finanzierung mangelte es auch an der Bereitschaft, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten. Der Trägerverein sei viel zu schwach aufgestellt, um das Mini-Saarland alleine zu stemmen. Außerdem fehle es an der notwendigen Transparenz - eine Kritik übrigens, die er mit Reinhards teilt. "Wenn die interne Kommunikation vernachlässigt wird, leidet die öffentliche Transparenz", sagt sie.