Torjubel untermalte das "Ave Maria"

St. Ingbert. Die intensiven Chorproben in den letzten Monaten haben sich ausgezahlt. Der Frauenchor St. Ingbert präsentierte in der Engelbertskirche, trotz mancher Konkurrenz, wie die laufende Fußball Weltmeisterschaft und zwei weitere Konzerte, ein gelungenes geistliches Konzert, dass unter dem Leitgedanken "Cantate Domino" mit großem Beifall aufgenommen wurde

 Der Frauenchor St. Ingbert gestaltete ein gelungenes Geistliches Konzert in der Engelbertskirche. Foto: rba

Der Frauenchor St. Ingbert gestaltete ein gelungenes Geistliches Konzert in der Engelbertskirche. Foto: rba

St. Ingbert. Die intensiven Chorproben in den letzten Monaten haben sich ausgezahlt. Der Frauenchor St. Ingbert präsentierte in der Engelbertskirche, trotz mancher Konkurrenz, wie die laufende Fußball Weltmeisterschaft und zwei weitere Konzerte, ein gelungenes geistliches Konzert, dass unter dem Leitgedanken "Cantate Domino" mit großem Beifall aufgenommen wurde.

Das Konzert wurde mit dem Orgelbeitrag "Allein Gott in der Höh sei Ehr" von Prof. Klaus Velten, in dessen Hände auch die Gesamtleitung lag, eröffnet. Die 30 Sängerinnen, die auf der Empore Aufstellung genommen hatten, präsentierten zu Beginn drei Motetten, wobei das "Confitemini Domino" besonders herausragte.

Zu den weiteren Darbietungen gehörte die "Triosonate C-Dur" von G. Ph. Telemann, die durch Monika Hauck und Kornelia Stopp mit ihren Altblockflöten untermalt wurden. Auch das "Regina coeli" (Marianische Antiphon), ein gregorianischer Satz von Chorleiter Velten, wurde mit guten Stimmen präsentiert. Sopranistin Dagmar Velten gab ihren Liedbeiträgen "Ave Maria", "Singe Seele" und dem "Panis Angelicus" dieser Konzertveranstaltung eine ganz besondere Note. Schon etwas kurios: Während das "Ave Maria" vorgetragen wurde, war plötzlich ein Torjubel aus der nahe liegenden Fußgängerzone nicht zu überhören.

Mit dem "Kyrie", "Gloria", "Sanctus", "Agnus Dei" und "O salutaris hostia" in C-Dur von Charles Gounod schaffte der Frauenchor mit professioneller Stimmlage den Höhepunkt der eigenen Veranstaltung. Nachdem der Chor sich am Altar aufgestellt hatte, fand das Konzert mit neuen geistlichen Liedern (Sätze von Klaus Velten) einen gelungenen Abschluss.

Der anhaltende Beifall war für die Sängerinnen eine kleine Anerkennung für die intensive Arbeit der letzten Monate. Eigentlich schade - die gesanglich auf hohem Niveau stehenden Darbietungen hätten mehr Konzertfreunde verdient gehabt, doch leider war in diesem Falle die Termingestaltung unglücklich gewählt.