Top-Stars geben sich die Ehre

Top-Stars geben sich die Ehre

Homburg. Im Saarland gibt es für verschiedene kulturelle Veranstaltungen - Konzerte, Ausstellungen, Festivals - neuerdings Pauschalen für Touristen, zum Beispiel zwei Übernachtungen mit Frühstück, Eintrittskarten und ein Essen zu einem Paketpreis pro Person für rund 130 Euro. Maßgeblich beteiligt an diesem Angebot ist die Tourismus-Zentrale Saarland

Homburg. Im Saarland gibt es für verschiedene kulturelle Veranstaltungen - Konzerte, Ausstellungen, Festivals - neuerdings Pauschalen für Touristen, zum Beispiel zwei Übernachtungen mit Frühstück, Eintrittskarten und ein Essen zu einem Paketpreis pro Person für rund 130 Euro. Maßgeblich beteiligt an diesem Angebot ist die Tourismus-Zentrale Saarland. Auch die Homburger Meisterkonzerte sind Teil dieses kulturellen Angebots. Im neuen Jahr betrifft das die Geigerinnen Vilde Frang und Milana Chernyavska, die am 14. Januar im Saalbau auftreten. Frang wurde im August 1986 in Oslo geboren. Sie studierte von 1993 bis 2002 am Barratt-Due-Musikinstitut in Oslo und seit 2003 mit Kolja Blacher in Hamburg. Derzeit nimmt sie an den Meisterkursen der Kronberg-Academy als Studentin von Ana Chumachenko teil.Im Alter von zehn Jahren debütierte Vilde Frang mit dem Norwegischen Rundfunkorchester und ein Jahr später mit dem Oslo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Mariss Jansons. Vilde Frang war Solistin verschiedener Sinfonieorchester in Skandinavien, England, Deutschland, in der Schweiz, in den Baltischen Ländern und in Fernost. Zu den Festivals, bei denen Vilde Frang bisher auftrat, zählen das Verbier-Festival, das Schleswig-Holstein-Musik-Festival, das Festival Mecklenburg-Vorpommern und das "Chamber Music Connects The World"-Festival."Bei Milana Chernyavska handelt es sich um das Glück des Ganzen, das auch beim zehnten Mal des Anhörens kein Jota von seiner Vollständigkeit eingebüßt hat", sagte der Pianist Alfred Brendel in der Neuen Zürcher Zeitung über die gebürtige Ukrainerin Milana Chernyavska, die eine der gefragtesten Kammermusikerinnen unserer Zeit ist. Die Kammermusikpartnerin von Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Maximilian Hornung, Daniel Müller-Schott, Susanna Yoko Henkel, Arabella Steinbacher und vom Vogler Quartett hat bereits CD-Einspielungen bei EMI, Naxos, Claves, Avie Records und Ars Musici vorliegen. Sie hat zudem mit dem Milander-Quartett ein eigenes Ensemble gegründet, das europaweit auftritt.Weiter geht es mit den Meisterkonzerten am 18. März mit Yuja Wang. Wang, 1987 in Peking geboren, begann mit dem Klavierstudium im Alter von sechs Jahren. Am Central Conservatory of Music in Peking waren Ling Yuan und Zhou Guangren ihre Lehrer. Mit 14 ging sie für ein Jahr nach Kanada an das Mount Royal College in Calgary. Ein Jahr später begann sie bei Gary Graffman am Curtis Institute in Philadelphia zustudieren. Yuja Wang ist Preisträgerin des "Mido" Councours De Tiano Sino-Français 1999 in Paris. 2003 gab Yuja Wang ihr Debüt bei dem Tonhallen-Orchester Zürich. Kurze Zeit später begeisterte sie in Ottawa, wo sie für den erkrankten Radu Lupu eingesprungen war.Unterdessen hat Yuja Wang mit allen amerikanischen Top-Orchestern, zum Teil mehrmals, gespielt: mit dem Chicago Symphony Orchestra genauso wie mit dem New York Philharmonic Orchesra, Boston Symphony, dem Philadelphia Orchestra und den Orchestern in Los Angeles und San Francisco. Anstelle von Murray Perahia war sie 2008 Solistin der großen US-Tournee der Academy of St. Martin in the Fields. Anstelle von Perahia spielte sie auch Klavierabende in Chicago und Paris. In diesem und den nächsten Jahren wird Yuja Wang viel in Europa zu hören sein: Sie kehrt zurück nach Paris, spielt in München, ist Solistin der Deutschland-Konzerte des Orchestre National de Belgique und der Spanien-Tournee des Royal Philharmonic Orchestra Londonunter Dutoit, ist Solistin in zwei Konzerten der Frankfurter Museumsgesellschaften, spielt zweimal mit dem London Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas und Klavierabende in München, Baden-Baden, in der Queen Elizabeth Hall London, bei den Schwetzinger Festspielen und dem Festival von Bad Kissingen. redWeitere Informationen sind erhältlich beim Verkehrsverein Homburg; Telefon (06841) 101 166 und bei der Tourismus-Zentrale Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 17, Saarbrücken, Telefon (0681) 927 20-0.

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