1. Saarland

Tiefpunkt statt Befreiungsschlag

Tiefpunkt statt Befreiungsschlag

Der TTC Wehrden hat es nicht geschafft, den letzten Tabellenplatz in der Tischtennis-Regionalliga zu verlassen. Nach dem 1:9 gegen den TSV Wendlingen und dem 3:9 gegen die DJK Sportbund Stuttgart bleibt Wehrden sieglos.

Es war nicht das Wochenende des Tischtennis-Regionalligisten TTC Wehrden. Bei der 1:9-Auswärtsniederlage beim TSV Wendlingen am Samstagabend musste der Aufsteiger erneut Lehrgeld bezahlen. Einen Tag später empfing die Mannschaft den DJK Sportbund Stuttgart. Dieses Spiel ging mit 9:3 an den Gast aus Baden-Württemberg. Nach vier Niederlagen in vier Spielen belegt der TTC weiterhin den zehnten und letzten Tabellenplatz.

Ziele nach Doppeln hinfällig

Alles, was sich der TTC Wehrden für das Spiel in Wendlingen vorgenommen hatte, war schon nach den Anfangsdoppeln hinfällig. "Natürlich wollen wir nach den drei Eröffnungsdoppeln auch mal in Führung liegen. Mit einem Rückstand in die Einzel zu gehen, macht die Aufgaben nicht einfacher", wünschte sich TTC-Akteur Daniel Gissel noch vor der Partie. Doch der TTC Wehrden ging mit einem 0:3-Rückstand in die Einzel. Dort sicherte Georg Böhm den einzigen Punkt der Gäste durch seinen Vier-Satz-Sieg gegen Wendlingens Nummer zwei, Stefan Frasch. "Im entscheidenden Moment waren die Gastgeber halt immer das Quäntchen besser. Das müssen wir akzeptieren und einfach weiter hart trainieren", sagte Gissel.

Auch gestern ging der TTC Wehrden zu Hause mit einem Rückstand in die Einzel - diesmal mit 1:2. Während das Doppel Georg Böhm und Mathias Wagner gewinnen konnte, verspielte das dritte Doppel mit Gissel und Fabian Freytag in zwei Sätzen eine hohe Führung beziehungsweise Satzbälle und verlor das Spiel schließlich in vier Sätzen. Anschließend machte sich in den Einzeln die Qualität der Stuttgarter bemerkbar - Wehrden verlor trotz starker kämpferischer Leistung. "Die Stuttgarter waren durch die Bank gut aufgestellt und verfügen über enorme Qualität", beschrieb Gissel, die Nummer vier der Wehrdener, und ergänzte: "Wir bleiben guter Dinge, sind eine junge Mannschaft, die noch Potenzial hat, sich zu verbessern."