Theley hofft auf Trendwende

Kreis St. Wendel. Keinen einzigen Punkt konnte Fußball-Verbandsligist VfB Theley in den vergangenen vier Partien einfahren. Die Quittung: der Sturz in der Tabelle auf Rang elf mit Tuchfühlung zur Abstiegszone. Kann der VfB seine Talfahrt heute Abend, 19 Uhr, beim Tabellen-Fünften, dem SV Thalexweiler, stoppen? "Prinzipiell wollen wir jede Partie gewinnen

 Mit vier Saisontoren ist Mario Dewes Theleys bester Torschütze. Nach vier Niederlage in Folge will er heute gegen den SV Thalexweiler wieder jubeln.Foto: Maldener

Mit vier Saisontoren ist Mario Dewes Theleys bester Torschütze. Nach vier Niederlage in Folge will er heute gegen den SV Thalexweiler wieder jubeln.Foto: Maldener

Kreis St. Wendel. Keinen einzigen Punkt konnte Fußball-Verbandsligist VfB Theley in den vergangenen vier Partien einfahren. Die Quittung: der Sturz in der Tabelle auf Rang elf mit Tuchfühlung zur Abstiegszone. Kann der VfB seine Talfahrt heute Abend, 19 Uhr, beim Tabellen-Fünften, dem SV Thalexweiler, stoppen? "Prinzipiell wollen wir jede Partie gewinnen. Ich bin aber Realist genug, um zu wissen, wie schwer es in Thalexweiler wird", sagt VfB-Spielertrainer Georg Amann. Sein Team gehe als krasser Außenseiter ins Spiel.Die schwankenden Leistungen des Meisterschafts-Mitfavoriten sind Amann nicht entgangen: "Die Mannschaft scheint sehr launig zu sein." Zuletzt kassierte Thalexweiler bei der Pleite in Habach sogar ein halbes Dutzend Gegentore. "Gegen uns wollen sie sich nun dafür rehabilitieren", schwant Amann aber nichts Gutes. Die Stärken beim Gegner sieht er im Angriff, mit Torjäger Christopher Linn und Tobias Zimmer. "Wir müssen defensiv sehr kompakt stehen", fordert der Spielertrainer. Nicht dabei sind die noch gesperrten Rotsünder Sven Dewes und Seyfi Gören.

Noch trister als in Theley ist die Lage beim Tabellenletzten FC Freisen. Drei Punkte verbuchte die Mannschaft in den fünf Partien nach dem Trainerwechsel von Werner Mörsdorf zu Marko Heinrich. Mit einer erneuten Pleite in Schiffweiler (Samstag, 16 Uhr) würde der Rückstand auf die zwölftplatzierte FSG schon zehn Punkte betragen. "Wir müssen einfach Punkte holen, egal wie", sagt Freisens Trainer Heinrich. Viele Spiele seien bislang eine enge Kiste gewesen. "Das Problem: Die entscheidenden Fehler haben immer wir gemacht", hofft Heinrich in Schiffweiler auf eine Besserung.

17 Punkte mehr als Freisen (vier), hat der Tabellenvierte VfL Primstal auf dem Konto. Mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg beim Südwest-Verbandsligisten SSV Saarlouis ist der VfL am Mittwoch in die nächste Runde des Saarlandpokals eingezogen. Christian Joseph und Lukas Biehl trafen für den VfL. "Jetzt müssen wir den Schalter wieder umlegen", sagt Trainer Lothar Pesch. Er sieht im Heimspiel gegen den Tabellen-14. Spvgg. Einöd-Ingweiler (Samstag, 14.45 Uhr) ein hartes Stück Arbeit auf sein Team zukommen. "Einöd wird defensiv spielen. Hinter den Manndeckern steht noch ein Libero. Den angerührten Beton müssen wir mit Geduld zerbröseln", ahnt Pesch. Sein Rezept dazu ist das Spiel über die Außenpositionen. "In der Spitzengruppe geht es ganz, ganz eng zu, deshalb dürfen wir uns keinen Punktverlust leisten", sagt der Trainer, der seine jungen Kickern warnt, den Gegner in keiner Situation zu unterschätzen.

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