1. Saarland

Theatererlebnisse beim Festival "Primeur"

Theatererlebnisse beim Festival "Primeur"

Saarbrücken. Das Saarländische Staatstheater (SST), Le Carreau - Scène nationale de Forbach et de l'est mosellan, SR 2 KulturRadio und das Institut d'études français veranstalten vom 17. bis 19. November zum fünften Mal das Festival frankophoner Gegenwartsdramatik "Primeurs"

Saarbrücken. Das Saarländische Staatstheater (SST), Le Carreau - Scène nationale de Forbach et de l'est mosellan, SR 2 KulturRadio und das Institut d'études français veranstalten vom 17. bis 19. November zum fünften Mal das Festival frankophoner Gegenwartsdramatik "Primeurs". Das grenzüberschreitende Festival ist zu einer der wichtigsten Plattformen für die Vermittlung frankophoner Dramatik im deutschsprachigen Theater herangewachsen. Bedeutende und mit hohen literarischen Preisen ausgezeichnete Autoren wie Marie N'Diaye und Joël Pommerat wurden hier zum ersten Mal vorgestellt.Auch im fünften Jahr präsentiert der Primeurs-Wettbewerb eine Auswahl von außergewöhnlichen Theatertexten, die bisher auf deutschsprachigen Bühnen noch nicht zu erleben waren. Vertreten sind sechs Autoren aus der kanadischen Provinz Québec, aus Togo, Frankreich und erstmals auch aus der Schweiz: Aurélie Namur, Geneviève Billette, Michel Marc Bouchard, Gustave Akakpo, David Paquet und René Zahnd.

In einem Live-Hörspiel des SR sowie fünf szenischen Lesungen, in Werkstattgesprächen und Diskussionen gibt es spannende Begegnungen mit den anwesenden Autoren und Regisseuren. Zudem wird der renommierte Verleger Emile Lansman beim Festival anwesend sein sowie Vertreter der französischen und kanadischen Dramatiker-Vereinigungen SACD und CEAD.

Ergänzt wird das Festival um einen Club in der Sparte 4 mit zwei Konzerten der Bands Mon Désir und Renaud Marquart sowie um einen Auftakt im "Le Carreau" in Forbach am 16. November mit der Präsentation zweier Texte von Nis-Momme Stockmann in französischer Sprache. Zum Abschluss wird eine Publikumsjury den Primeurs-Autorenpreis vergeben, der mit 3000 Euro dotiert ist. red