Thalexweiler Feuerwehr rückt mit neuem Fahrzeug aus

Thalexweiler Feuerwehr rückt mit neuem Fahrzeug aus

Thalexweiler. Ein großes Ereignis will gebührend gewürdigt werden. In einer feierlichen Zeremonie wurde am vergangenen Freitagabend das neue Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Thalexweiler übergeben

Thalexweiler. Ein großes Ereignis will gebührend gewürdigt werden. In einer feierlichen Zeremonie wurde am vergangenen Freitagabend das neue Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Thalexweiler übergeben. Begleitet von einem Feuerwerk, Schwaden aus der Nebelmaschine und reichlich lautem Martinshorn wurde der neue Magirus vom Chef der Freiwilligen Feuerwehr, dem Lebacher Bürgermeister Arno Schmidt, an Wehrführer Hans Kartes übergeben.Das Hilfeleistungsgruppenfahrzeug mit der Bezeichnung HLF 20/16, so die etwas sperrige Fachbezeichnung, löst seinen Vorgänger, einen MAN aus dem Jahre 1982 ab. Dieses Fahrzeug werde allerdings nicht außer Dienst gestellt, sagt der Thalexweiler Löschbezirksführer Björn Degel. Die Kollegen aus Niedersaubach werden das knapp 30 Jahre alte Gefährt ab sofort übernehmen.

Der neue Iveco-Magirus verfügt zwar mit 2200 Litern über einen etwas kleineren Löschwasserbehälter als sein Vorgänger, ist aber mit hochmoderner Brandschutztechnik ausgestattet und mobilisiert mit rund 300 Pferdestärken fast doppelt so viel Kraft. 260 000 Euro ließ sich die Stadt Lebach ihr neues Fahrzeug kosten. Das HLF wird als so genanntes Erstangriffsfahrzeug für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung eingesetzt. Es dient auch der Unterstützung zur Brandbekämpfung für die benachbarten Löschbezirke Aschbach, Dörsdorf, Steinbach und Lebach sowie bei Großbränden im gesamten Stadtgebiet.

Auf dem Dach des Fahrzeuges und in drei Geräteräumen sind, angefangen vom Stromgenerator, Beleuchtung, Rettungsbrett und Bohrmaschine bis hin zum Überdrucklüfter und dem Mehrschaumrohr alle Werkzeuge und Vorrichtungen zur Rettung von Menschen und Material verstaut. Neun Feuerwehrmänner als Besatzung werden im Notfall mit dem neuen Auto zum Einsatzort ausrücken.

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