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Gesundheit
Wenn das Herz aus dem Takt kommt

Saarbrücken. (red) Der Herzrhythmus spiegelt unser Leben, unsere Ängste sowie Fröhlichkeit und Glück. Unser Herz schlägt in Ruhe 60 bis 80 Mal in der Minute. Bei einer körperlichen oder seelischen Belastung kann die Herzschlagfrequenz auf 160 bis 200 ansteigen. Von red

In Ruhe oder beim Schlafen kann die Frequenz auf 40 Schläge pro Minute sinken. Diese Abweichungen sind für einen gesunden Menschen normal.


Unvermitteltes Umspringen des Pulses aus dem Rhythmus heraus auf eine hohe oder niedrige Herzfrequenz sollte man jedoch ernst nehmen. Viele Menschen haben Herzrhythmusstörungen. Die meisten dieser Störungen sind harmlos, können aber auch Vorboten eines Schlaganfalls sein. Deshalb gilt die Regel: Jede subjektiv bemerkte Rhythmusstörung gilt so lange als gefährlich, bis das Gegenteil bewiesen ist. Es gibt verschiedene Formen von Herzrhythmusstörungen wie eine über längere Zeit zu langsame oder zu schnelle Herzschlagfolge (weniger als 60 oder mehr als 100 Schlägen pro Minute). Bei extrem schnellem Herzschlag (150 bis 250 Schläge pro Minute) spricht man von Herzjagen.

Die häufigste Form der Herzrhythmusstörung sind die Extrasystolen, das bedeutet zusätzliche Herzschläge. Der Patient erlebt dies als Herzstolpern. Dies kann als beängstigend empfunden werden, ist aber meistens ungefährlich. Weiterhin können Herzrhythmusstörungen aufgrund einer Herzerkrankung entstehen, durch Bluthochdruck oder Herzklappenfehler.



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