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SZ stellt Buch über Reb Mosche Merzig vor

SZ stellt Buch über Reb Mosche Merzig vor

Mg.mosche.nkl

Merzig. Die Saarbrücker Zeitung und der Merziger Gollenstein-Verlag stellen am heutigen Montagabend, 16. Januar, um 19 Uhr im Hotel Roemer das Buch "Reb Mosche Merzig und die jüdische Geschichte der Stadt" im Rahmen einer Gesprächsrunde vor. Anwesend sind die Herausgeber, Alfred Diwersy und Hans Herkes, und die Leiterin des Gustav-Regler-Archivs in Merzig, Annemay Regler-Repplinger.Die beiden Herausgeber sind auch Mitglieder der "Arbeitsgruppe Jüdische Geschichte Merzig". Der Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar, Richard Bermann, der ursprünglich ebenfalls zu der Veranstaltung eingeladen war, kann wegen Krankheit leider nicht teilnehmen. Geleitet wird die Gesprächsrunde von SZ-Redakteur Wolf Porz und SZ-Redaktionsmitglied Nadine Klees.

Das Buch über den früheren Merziger Rabbiner Reb Mosche Merzig (1804 bis 1861) wurde anlässlich seines 150. Todestages veröffentlicht. Dieser Tag ist im jüdischen Glauben wichtiger als der Geburtstag. Um einen Verstorbenen zu ehren, stoßen die Hinterbliebenen auf ihn an und gehen auf den Friedhof, in der Hoffnung, dass dadurch sein Rang im Himmel steigt. Die Nachfahren von Reb Mosche Merzig leben heute in den USA.

An der Neuerscheinung des Merziger Verlags waren insgesamt 13 Autoren beteiligt. Sie erzählen nicht nur die Geschichte des bekannten Rabbiners, sondern auch von anderen Juden, die in der NS-Zeit in Merzig gelebt haben, und von deren Schicksalen. Viele Geschichten stammen von Angehörigen, deren Verwandte ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben hatten.

Bereits seit 2009 stellt der Gollenstein-Verlag zusammen mit der SZ im Rahmen der Veranstaltung "Literatur Live - SZ und Gollenstein-Verlag im Gespräch" regelmäßig seine Neuerscheinungen in Merzig vor. Moderatoren und Autoren diskutieren über die Themen der Bücher und lesen daraus vor.

Das Buch "Reb Mosche Merzig und die Jüdische Geschichte der Stadt" wird am Montag, 16. Januar, 19 Uhr, im Hotel Roemer in Merzig, Schankstraße 2, vorgestellt. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos beim Gollenstein-Verlag unter Tel. (0 68 61) 9 12 25 50.

www.gollenstein.de