1. Saarland

SV hat fast alle an Bord

SV hat fast alle an Bord

Hasborn. Im Achtelfinale des Fußball-Saarlandpokals erwartet Verbandsligist FC Reimsbach heute, 18.30 Uhr, den Oberligisten SV Hasborn. FC-Trainer Udo Hölzer hofft, dass seine Elf im Pokal das Glück hat, das dem FC zuletzt in der Liga fehlte. "Im Moment haben wir eine Pechsträhne

Hasborn. Im Achtelfinale des Fußball-Saarlandpokals erwartet Verbandsligist FC Reimsbach heute, 18.30 Uhr, den Oberligisten SV Hasborn. FC-Trainer Udo Hölzer hofft, dass seine Elf im Pokal das Glück hat, das dem FC zuletzt in der Liga fehlte. "Im Moment haben wir eine Pechsträhne. Beim 1:1 gegen den SV Bübingen haben wir eine Führung verschenkt, beim FC Riegelsberg führen wir 2:0, dann wird das Spiel abgebrochen, und auch beim FC Wiesbach war bei unserer 1:2-Niederlage mehr drin", sagt Hölzer. Wegen der angespannten Tabellensituation in der Verbandsliga - Reimsbach hat nur vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - hat der Pokal für Hölzer nicht oberste Priorität. Der FC-Trainer erklärt: "Wichtiger ist das danach anstehende Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn VfB Hüttigweiler (Samstag, 29. November, Anm. d. Red.)." Gegner Hasborn beobachtete Hölzer am vergangenen Samstag beim 5:0-Erfolg im Saarderby gegen die SF Köllerbach. Sein Urteil: "Sie haben unglaublich diszipliniert gespielt und erkennen lassen, dass sie eine richtige Mannschaft sind."Ähnlich wie Hölzer misst auch der Trainer des SV Rot-Weiß Hasborn, Gerd Warken, dem Saarlandpokal nicht die allergrößte Bedeutung bei. "Wir gehen ganz unverkrampft an die Aufgabe heran, wollen aber dennoch eine Runde weiter kommen", sagt der 57-Jährige. In der zweiten Hauptrunde hatte seine Mannschaft viel Mühe. Beim Verbandsligisten FC Palatia Limbach siegte der Saarlandpokalsieger von 2007 in letzter Minute durch einen Treffer von Kapitän Manuel Schirra mit 2:1. Eine ähnlich knappe Angelegenheit erwartet Warken in Reimsbach. "Der FC ist ein unbequemer Gegner", sagt Hasborns Trainer. Personell kann der Oberligist fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Linksverteidiger Matthias Haubert, der eventuell aus beruflichen Gründen passen muss, steht ein Fragezeichen. Sollte er fehlen, könnte Thomas Holz oder Andreas Oberhauser in die Startformation rutschen. sem