SV Hasborn holt endlich den Titel

Hasborn. "Es war mal an der Zeit, dass wir unser eigenes Turnier gewinnen", sagte Thomas Holz vom SV Rot-Weiß Hasborn nach dem 3:2-Finalerfolg seiner Mannschaft gegen den VfL Primstal beim Adidas-Cup des Oberligisten in der Sporthalle in Theley. Bislang hatten die Rot-Weißen noch nie ihr Heimturnier gewinnen können

 Im Endspiel hatte der SV Rot-Weiß Hasborn gegen den VfL Primstal die Nase mit 3:2 vorne. Grund genug für die Hasborner, ausgiebig zu feiern. Foto: Rolf Ruppenthal

Im Endspiel hatte der SV Rot-Weiß Hasborn gegen den VfL Primstal die Nase mit 3:2 vorne. Grund genug für die Hasborner, ausgiebig zu feiern. Foto: Rolf Ruppenthal

Hasborn. "Es war mal an der Zeit, dass wir unser eigenes Turnier gewinnen", sagte Thomas Holz vom SV Rot-Weiß Hasborn nach dem 3:2-Finalerfolg seiner Mannschaft gegen den VfL Primstal beim Adidas-Cup des Oberligisten in der Sporthalle in Theley. Bislang hatten die Rot-Weißen noch nie ihr Heimturnier gewinnen können. Und auch dieses Mal sah es zunächst - trotz einer souveränen Vorstellung des SV in der Vorrunde - nicht so aus, als könnte Hasborn den Titel einheimsen. In den ersten Spielen am Finaltag zeigten die Rot-Weißen bei zwei Unentschieden gegen die Landesligisten SV Limbach/Dorf (2:2) und den VfL Primstal (1:1) keine berauschenden Leistungen. "Zu Beginn der Zwischenrunde hatten wir ein paar Probleme, aber nachher haben wir uns gesteigert und dann letztendlich verdient gewonnen", analysierte Holz. Im Viertelfinale räumte Hasborn den FC Hertha Wiesbach mit 4:2 aus dem Weg. Im Halbfinale kam es dann gegen den VfB Hüttigweiler zum Duell mit Ex-Trainer Bernd Rohrbacher, mittlerweile im Diensten des VfB. Der sagte bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: "Ich war zwar auch das eine oder andere Spiel in der Oberliga schauen. Dennoch ist es natürlich schön, die Jungs hier mal wieder zu sehen." Sportlich verlief das Duell gegen seinen Ex-Club aber nicht erfolgreich für Rohrbacher. Hasborn setzte sich gegen Hüttigweiler deutlich 6:1 durch. Wesentlich spannender ging es da im zweiten Spiel der Vorschlussrunde zu. Hier trafen Titelverteidiger FV Eppelborn und der stark aufspielenden Landesligist VfL Primstal aufeinander. Beide Teams machten im Halbfinale Werbung für den Hallenfußball. 11:10 siegte der VfL nach Siebenmeterschießen. Nach der Verlängerung hatte es 7:7 gestanden. Pechvogel beim FVE war Torhüter Antonio Rossi, der den entscheidenden Siebenmeter links am Gehäuse vorbeisetzte. So trafen im Endspiel, wie schon beim 1:1 in der Zwischenrunde, Hasborn und Primstal aufeinander. Und auch dieses Mal war es eine enge Kiste. Christopher Simon brachte Außenseiter Primstal in Führung, bevor Andreas Oberhauser zum 1:1 für Hasborn ausglich. Wenig später war es erneut Oberhauser, der zum 2:1 für den Oberligisten traf. Die Freude über die Führung währte aber nicht lange, denn postwendend gelang VfL-Spielertrainer Nico Lalla der 2:2-Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es etwas hektisch, als Hasborns aufgerückter Torhüter Thomas Holz nach einem Foul an Nico Lalla eine Zwei-Minuten Zeitstrafe erhielt. Für ihn ging Niclas Hanke zwischen die Pfosten. Und der konnte seinen Kasten sauber halten - Primstal gelang in Überzahl kein Treffer. Etwas mehr als zwei Minuten vor dem Ende fiel dann die Entscheidung zugunsten des SV Hasborn. Kapitän Manuel Schirra ballerte die Kugel zum 3:2-Siegtreffer in die Maschen.