Sulzbacher Synode beschließt: Superintendent bleibt in Ottweiler

Sulzbacher Synode beschließt: Superintendent bleibt in Ottweiler

Sulzbach. Der historische Stengel-Pavillon in Ottweiler bleibt Sitz der Superintendentur des evangelischen Kirchenkreises Saar-Ost. Das beschlossen am Donnerstagabend die Delegierten der 16 Gemeinden des neuen Kirchenkreises Saar-Ost auf ihrer Sondersynode im evangelischen Gemeindezentrum in Sulzbach

Sulzbach. Der historische Stengel-Pavillon in Ottweiler bleibt Sitz der Superintendentur des evangelischen Kirchenkreises Saar-Ost. Das beschlossen am Donnerstagabend die Delegierten der 16 Gemeinden des neuen Kirchenkreises Saar-Ost auf ihrer Sondersynode im evangelischen Gemeindezentrum in Sulzbach. Zum Kirchenkreis Saar-Ost zählen auch die evangelischen Kirchengemeinden im Sulzbach- und Fischbachtal. Nach Angaben von Superintendent Gerhard Koepke (Foto: Paulus) sprach sich eine deutliche Mehrheit der 65 Delegierten für den Verbleib im Stengel-Pavillon aus. Dieser muss dafür allerdings saniert werden. Die geschätzten Kosten betragen rund 170 000 Euro. Die Stadt Ottweiler, der Landkreis und die saarländische Landesregierung haben bereits Zuschüsse in Höhe von 100 000 Euro zugesagt. Koepke: "Nach diesem Grundsatzbeschluss müssen wir uns jetzt um weitere Spenden und Zuschüsse bemühen." Es habe eine durchaus kontroverse, aber jederzeit sachliche Diskussion gegeben, berichtet der Superintendent. Schließlich habe sich die Mehrheit für den Erhalt des historischen und sehr repräsentativen Stengel-Gebäudes als Sitz der Superintendentur ausgesprochen. Neben dem Verbleib in Ottweiler stand auch ein Umzug in ein kirchliches Gebäude in der Willi-Graf-Straße in Neunkirchen zur Debatte. Nach Angaben von Koepke soll rasch mit der Sanierung des Pavillons begonnen werden. "Wir müssen spätestens im Frühjahr 2011 die Maßnahme abrechnen", so Koepke. Die Verwaltung könne während der Arbeiten in dem Gebäude bleiben. Die Sanierung betreffe überwiegend die Fassade und das Dach. Der Stengel-Pavillon bleibe bis auf weiteres dann Sitz der Superintendentur. Der Platz sei ausreichend. ll