1. Saarland

Suchtberater klärt in St. Wendel über Alkohol-Gefahren auf

Suchtberater klärt in St. Wendel über Alkohol-Gefahren auf

St. Wendel. Um "Suchtprävention: Alkohol, Drogen - Aufklären, Hilfe anbieten" ging es bei einem Vortrag im Mia-Münster-Haus in St. Wendel, zu dem die St. Wendeler Volkshochschule und der Suchtberater Dietmar Mees eingeladen hatten. Rund 30 Zuhörer fanden sich ein. Der gesamte Vortrag war ein Dialog mit dem Publikum. Deshalb kam auch keine Langeweile auf

St. Wendel. Um "Suchtprävention: Alkohol, Drogen - Aufklären, Hilfe anbieten" ging es bei einem Vortrag im Mia-Münster-Haus in St. Wendel, zu dem die St. Wendeler Volkshochschule und der Suchtberater Dietmar Mees eingeladen hatten. Rund 30 Zuhörer fanden sich ein. Der gesamte Vortrag war ein Dialog mit dem Publikum. Deshalb kam auch keine Langeweile auf. Mees berichtete über das Thema Alkoholismus. Alkohol und Drogen seien keine Problemlöser, im Gegenteil - sie verstärkten Probleme. Für Dietmar Mees ist es wichtig, dass er nicht gegen den Alkohol predigt sondern davor warnt. Interessant wurde es, als er über sein Leben berichtete. Man merkte, wie die Teilnehmer gespannt verfolgten, wie sich sein Leben vor der Therapie abspielte und wie es sich während und nach der Therapie weiter entwickelte.

Rege Beteiligung des Publikums

Obwohl eine eigene Fragerunde nach dem eigentlichen Vortrag angesetzt war, kamen schon während des Vortrags viele Fragen aus den Reihen der Zuhörer. Wie leben Sie heute ganz ohne Alkohol? Fehlt Ihnen nicht ein wenig Lebensqualität? Wie erlebt Ihr Umfeld Ihre Abstinenz? Trinken Sie auch kein alkoholfreies Bier? Fragen über Fragen, die der Suchtberater alle kompetent beantworten konnte.

Das Thema MPU, im Volksmund gerne auch "Idiotentest" genannt, wurde ebenfalls kurz angesprochen. Nach zweieinhalb informativen Stunden konnten alle mit sehr vielen neuen Erfahrungen und Hilfestellungen zum Umgang mit Alkoholkranken den Nachhauseweg antreten.

Die St. Wendeler Volkshochschule hat diese Informationsveranstaltung für Betroffene und Angehörige bereits zum fünften Mal in ihr Programm aufgenommen.

Bei jeder Veranstaltung habe sich gezeigt, dass ein entsprechender Aufklärungsbedarf bestehe, so Geschäftsführer Axel Birkenbach; Alkohol und Drogen spielten in der heutigen Gesellschaft eine sehr große, negative Rolle, über die man immer wieder reden müsse. red

dmees.de