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| 20:19 Uhr

Von der Nohfelder Burg an Grenzsteinen vorbei durch die Wälder

Nohfelden. Der Name "Bärenpfad" ergibt sich aus der historischen Nutzung des Rosenwaldes als Jagdrevier der Landesherren, die über Jahrhunderte die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken waren. Das Waldland rund um Nohfelden soll ein reich besetztes Hochwildjagdgebiet gewesen sein, in dem man dem Großwild nachstellte

Nohfelden. Der Name "Bärenpfad" ergibt sich aus der historischen Nutzung des Rosenwaldes als Jagdrevier der Landesherren, die über Jahrhunderte die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken waren. Das Waldland rund um Nohfelden soll ein reich besetztes Hochwildjagdgebiet gewesen sein, in dem man dem Großwild nachstellte. Neben dem Schalenwild, Rotwild und Wildschweinen war auch der Elch heimisch. An Raubwild waren am häufigsten der Wolf, zudem Luchse und Bären, wenn auch schon selten geworden, anzutreffen. Der Bär hat seine Spuren in der Namensgebung hinterlassen. So spricht man heute noch von Bärental, Bärenhöhle und Bärenfels. Der Weg der SZ-Leserwanderung, die um zehn Uhr am Rathaus in Nohfelden beginnt, führt von hier aus durch eine ausgedehnte Waldlandschaft, am legendären Schlossberg, dem Standort der einstigen Burg "Novalis", vorbei. Er verläuft einen kurzen Abschnitt entlang der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz in Richtung Wolfersweiler. Es werden viele historische Grenzsteine passiert, der Messerbrunnen, ein Quellheiligtum aus keltischer Zeit, die Dicke Eiche mit einem Umfang von 4,20 Metern, Hügelgräber und ein nicht mehr benutzter, überwucherter Sand- und Steinbruch. Der Wanderer hat entlang der Strecke Ausblicke in Richtung Hunsrück, in den Schwarzwälder Hochwald, ins Birkenfelder Land, auf die Freisener Höhe und den Schaumberg. Gemütliche Rastplätze laden ein zum Verweilen. Der Buchwald ist ein 360 Hektar großes Waldgebiet. Sein Lehrpfad liegt zentral und ist über Bahn, mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar. Infrastruktur und Wegequalität sind hervorragend und bedingt durch den behindertengerechten Wanderweg für jedermann gut begehbar, heißt es. Er beherbergt die größten und ältesten Lärchen im süddeutschen Raum und mächtige Douglasien und Laubbäume. Rechtzeitig zum Museumstag 2009 findet im Museum für Mode und Tracht die Sonderausstellung "Ganz in Weiß: einmal Prinzessin sein" statt. Es werden weiße Brautkleider von 1927 bis heute ausgestellt. red Anmeldungen zur Eröffnung des Premium-Wanderweges und zur SZ-Leserwanderung ab sofort: Daniel Gisch und Robert Herrler im Nohfelder Rathaus, Telefon (06852) 88 50.