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Vom Ferienpark bis Bürgernähe

Nennen Sie uns Ihre drei wichtigsten Ziele ihrer Partei in der kommenden Wahlperiode des Kreistages?Udo Recktenwald (CDU): Wichtigstes Ziel ist es, Zukunft zu schaffen für die Menschen im Kreis - das heißt vor allem: Arbeitsplätze sichern und schaffen. Zum zweiten geht es um den Ausbau des Tourismus auf Basis des jetzt erarbeiteten Entwicklungskonzeptes für den Tourismus im St

Nennen Sie uns Ihre drei wichtigsten Ziele ihrer Partei in der kommenden Wahlperiode des Kreistages?Udo Recktenwald (CDU): Wichtigstes Ziel ist es, Zukunft zu schaffen für die Menschen im Kreis - das heißt vor allem: Arbeitsplätze sichern und schaffen. Zum zweiten geht es um den Ausbau des Tourismus auf Basis des jetzt erarbeiteten Entwicklungskonzeptes für den Tourismus im St. Wendeler Land. Dabei ist der Bau des Ferienparks am Bostalsee die bedeutendste Herausforderung. Zum dritten geht es um die Gewährleistung des jetzt schon ausgezeichneten Bildungs- und Betreuungsangebotes in der Region mit den weiterführenden Schulen, der Ganztagsschule mit Wahlfreiheit und der Kinderbetreuung.Magnus Jung (SPD): Ich möchte erstens bessere Angebote bei Bildung, Erziehung und Familienförderung. Deshalb brauchen wir eine Gesamtschule in St. Wendel und Primstal, Unterstützung der Familien und mehr Krippen- und Ganztagsplätze. Zweitens wollen wir Kinderarmut bekämpfen und neue Arbeitsplätze schaffen. Drittens müssen die Chancen des Ferienparks am Bostalsee konsequent genutzt und die touristischen Angebote der Gemeinden ausgebaut werden.Michael Lukas (FDP): Meine wichtigsten Ziele für die kommende Wahlperiode im Kreistag sind: eine verbesserte und freundlichere Politik für die Unternehmen in unserer Region (Wirtschaftspolitik); Verbesserung der Jugend-, Senioren- und Behindertenpolitik; ein verbessertes Touristikkonzept für unsere Region.Lars Schlaup (Grüne): Grüne Politik im Kreistag mit einzubringen, grüne Ideen umzusetzen, für einen erhöhten Stellenwert der Umwelt in der Politik zu sorgen (erneuerbare Energien, Schutz des Waldes, Bildung, Verkehrspolitik).Mike Martin (Linke): 1. Bürgernahe Kommunalpolitik: Die Bürger müssen ihre Angelegenheiten vor Ort weitgehend selbst entscheiden können und dürfen. 2. Eine aktive kommunale Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarktpolitik. 3. Eine Bürgerkommune und einen Bürgerhaushalt: Die Bürgerkommune steht für eine Kommune, in der sich Bürger als Teilhaber am Gemeinwesen verstehen, sich für die Entwicklung ihrer Stadt oder Gemeinde einsetzen.vf