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| 20:27 Uhr

Jahresbilanz
Volksbank mit stabiler Entwicklung

Neu im Vorstand der Volsbank St. Wendeler Land: Carsten Schmitt.
Neu im Vorstand der Volsbank St. Wendeler Land: Carsten Schmitt. FOTO: Michael Dorscheid/Volksbank
St. Wendel. Das Geschäftsjahr 2017 stellt die Bank zufrieden, zum erweiterten Vorstand stößt ab Juli Carsten Schmitt hinzu. Von Volker Fuchs

„Wir konnten 2017 eine stabile, stetige Entwicklung verzeichnen, und das im schwierigen Umfeld der Niedringszinsphase.“ Mit diesen Worten charakterisiert Stefan Kochems, Vorstand des Bankinstitutes „Unsere Volksbank St. Wendeler Land“ das abgelaufene Geschäftsjahr. „Das Ergebnis hat gepasst“, ergänzt im SZ-Gespräch Vorstand Gerd Linn. So sei man mit der Entwicklung der Bank im abgelaufenen Jahr zufrieden.

Die vorläufigen Zahlen: Die Volksbank erwirtschaftete 2017 eine Bilanzsumme von 734 Millionen Euro (plus 1,2 Prozent). Die Kundenforderungen beliefen sich auf 509 Millionen Euro (plus 1,5 Prozent), die Kundenverbindlichkeiten auf 569 Millionen Euro (plus 2,3 Prozent). Die Genossenschaftsbank hat 15887 Mitglieder und 49 680 Kunden. Das Betriebsergebnis nach Bewertung beläuft sich auf etwa vier Millionen Euro. Dazu Gerd Linn: „Wir verzeichnen ein gesundes Wachstum sowohl bei unserer Bilanzsumme, unseren Kundeneinlagen und unseren Kundenkrediten.“ Die wichtigsten Themen in 2017 waren erneut die anhaltende Niedrigszinsphase, ein erhöhter Wettbewerbsdruck und weiter steigende Anforderungen der Aufsichtsbehörden, so Kochems.

Im Vorstand der St. Wendeler Volksbank gibt es zum 1. Juli eine Veränderung: Der 41-jährige Bankbetriebswirt und bisherige Generalbevollmächtigte, Carsten Schmitt, wird in den Vorstand berufen.

Mit Schmitt habe der Aufsichtsrat das Vorstandsgremium um einen versierten Genossenschaftsfachmann erweitert, heißt es dazu in einer Mitteilung der Bank. Der gebürtige Saarländer absolvierte seine Bankausbildung bei der damaligen Eppelborner Volksbank, der heutigen „levoBank“.

Fünf Jahre lang war er danach in der Kundenberatung im Filial- und Firmenkundenbereich eingesetzt. Ab 2002 arbeitete er beim Genossenschaftsverband Neu-Isenburg als Verbandsprüfer deutschlandweit.

Zum 1. Juli 2009 wechselte er dann als Prokurist und Bereichsleiter zur damaligen St. Wendeler Volksbank, die 2015 mit der Volksbank Nahe-Schaumberg verschmolzen ist. Vor der Fusion habe er die Bank neben der Neuorganisation des Kreditbereiches zusammen mit dem Vorstand erfolgreich aus dem Sanierungsstatus geführt.

„Seit nun fast sechs Jahren ist Carsten Schmitt damit bereits fester Bestandteil der erweiterten Geschäftsleitung der Bank und ergänzt die Arbeit unseres Vorstandes sehr effektiv“, unterstreicht der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Schmitt. „Mit der Berufung in das Vorstandsgremium  möchten wir die Arbeit in diesem Team stärken, um den Herausforderungen der Bankenbranche intelligent zu begegnen und die Entwicklung unserer   Bank voranzutreiben“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Ames.

Trotz der Berufung in den Vorstand werden laut Volksbank die Personalkosten nicht steigen. Denn zwei der drei jetzigen Vorstände werden über eine Altersteilzeitregelung in den kommenden Jahren ausscheiden. Durch die langfristige Vorplanung, in Verbindung mit den abgestimmten Lebensplanungen der amtierenden Vorstände, sei es gelungen, dieses wichtige Zeichen zu setzen, heißt es in der Pressemitteilung.

Carsten Schmitt wird seine bisherige Aufgabe als Bereichsleiter der Steuerungsbank in Personalunion weiterführen. Darüber hinaus wird er das Ressort Steuerungsbank sowie die Stabsstelle Innenrevision verantworten. Steuerungsbank meint  die Gesamtbanksteuerung inklusive Controlling, die Bank-Informationstechnologie sowie das komplette Organisationsteam.

Die Vorstände Bernd Kühn, Gerd Linn und Stefan Kochems freuen sich über den Neuen im Vorstand. „Wir freuen uns auf eine gute und zukunftsorientierte ZusammenarBernd Kühn. Das neue Vorstandsmitglied ergänzt: „Gerne werde ich mich für die nachhaltige Entwicklung unserer Volksbank stark machen und gemeinsam mit den Kollegen den weiteren Weg unserer Volksbank positiv gestalten.“