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Über die Bedeutung von Hornhautspenden

Kusel. Am heutigen Mittwoch, 27. Mai, findet ab 17.30 Uhr zum Thema "Hornhautspende" eine Veranstaltung des Westpfalz-Klinikums, Standort II Kusel, gemeinsam mit dem Kunstkreis Kusel und der Krankenhausseelsorge statt

Kusel. Am heutigen Mittwoch, 27. Mai, findet ab 17.30 Uhr zum Thema "Hornhautspende" eine Veranstaltung des Westpfalz-Klinikums, Standort II Kusel, gemeinsam mit dem Kunstkreis Kusel und der Krankenhausseelsorge statt. Warum betrifft die Hornhautspende jeden Menschen? Im Gegensatz zu den Großorganspenden wie Herz, Nieren, Leber ist die Hornhautentnahme noch am Leichnam möglich. Die Entnahme kann bis zu drei Tagen nach dem Tod des Spenders erfolgen. Und so kann sich jeder von uns plötzlich und unerwartet mit dieser Frage konfrontiert sehen, weil ein naher Angehöriger zu Tode gekommen ist: Soll ich der Hornhautentnahme bei unserem verstorbenen Familienmitglied zustimmen? Oder soll das Gewebe mit dem Toten verbrannt oder erdbestattet werden? Diese schwierige Problematik mit all ihren Fragen ist Thema der Veranstaltung. Sie beginnt um 17.30 Uhr im Foyer des Krankenhauses mit der Kunstausstellung "Über den Tod hinaus" des Kunstkreises Kusel zum Thema Tod, Sterben, Weiterleben nach dem Tod und Jenseits. Um 18 Uhr wird die Veranstaltung offiziell in der Kapelle durch Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Winfried Hirschberger und Dr. Rainer Boßlet, Oberarzt der Medizinischen Klinik IV, eröffnet. Programm: "Gedanken zum Thema Tod aus christlicher Sicht" von Pfarrer Ferdinand Seng und Dekan Rudolf Schlenkrich; Vortrag "Hornhautspenden retten Augenlicht" von Professor Dr. Berthold Seitz aus Homburg und Berichte von Patienten, die wieder sehen können. Musikalische Gestaltung durch Bezirkskantor Winfried Kuntz. red