| 19:22 Uhr

Zweite Niederlage in Folge: Hasborn verpennt die erste Hälfte

Hasborn. Der SV Hasborn hat in der Fußball-Saarlandliga die zweite Niederlage in Folge kassiert. Vor 150 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Trainer Mathäus Gornik am Samstag beim bislang punktgleichen SC Friedrichsthal (beide hatten vor der Partie sechs Zähler) mit 1:2 geschlagen geben. "Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt", ärgerte sich Gornik. "Die zweite Hälfte war besser, da kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen." Einzig der Ausgleichstreffer wollte seiner Elf nicht gelingen. Philipp Semmler

Der SV Hasborn hat in der Fußball-Saarlandliga die zweite Niederlage in Folge kassiert. Vor 150 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Trainer Mathäus Gornik am Samstag beim bislang punktgleichen SC Friedrichsthal (beide hatten vor der Partie sechs Zähler) mit 1:2 geschlagen geben. "Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt", ärgerte sich Gornik. "Die zweite Hälfte war besser, da kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen." Einzig der Ausgleichstreffer wollte seiner Elf nicht gelingen.


Dass Hasborn den ersten Durchgang verpennte, ist verwunderlich, denn die Partie begann eigentlich optimal für die Gäste. In der sechsten Minute brachte Johannes Gemmel die Gornik-Elf in Führung. "Das war ein echter Genie-Streich von Johannes", lobte der Übungsleiter. Der 20-Jährige kam im Mittelfeld an den Ball und lief Richtung Strafraum. Dort legte er den Ball außen an einem Abwehrspieler vorbei, lief selbst innen vorbei und wuchtete den Ball ins Eck.

Die frühe Führung gab den Gästen aber keine Sicherheit - im Gegenteil. Hasborn wirkte nervös. "Wir hatten null Zuordnung, insbesondere bei Diagonalbällen von Friedrichsthal hatten wir große Probleme", gab Gornik zu. In der 21. Minute landete ein solcher Diagonalball bei Sascha Fess, der zum 1:1-Ausgleich traf. Drei Minuten vor der Pause war es erneut Fess, der Friedrichsthal nach einem Freistoß mit 2:1 in Führung brachte.



Nach dem Seitenwechsel übernahm Hasborn zwar die Spielkontrolle und kam zu Möglichkeiten durch Gornik und Gemmel, die jedoch nicht genutzt wurden. Einmal landete der Ball zum vermeintlichen 2:2 im Netz. Der Treffer von Fundu Kamu fand aber wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung.