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Fußball
Überrother Überflieger verlängern mit Trainer-Duo

Überroth. Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga St. Wendel, der SV Überroth, hat die Verträge mit seinem Spielertrainer-Duo verlängert. Sowohl Chef-Trainer Stefan Höwer (37) wie auch Co-Trainer Thomas Maldener (27) bleiben dem Club aus dem Bohnental auch in der Spielzeit 2018/19 erhalten. Von Philipp Semmler

Maldener wird ab Sommer 2018 nicht mehr als Co-Trainer fungieren. Beide Übungsleiter werden ein gleichberechtigtes Trainer-Duo. „Ich mache gerade den Trainerschein und will dann mehr Verantwortung übernehmen“, erklärte der 27-Jährige. Zu den Gründen, warum er und Höwer verlängert haben, sagte Maldener: „Wir mussten da nicht lange überlegen. Es läuft gut und wir sehen noch Potential das Team noch weiter zu entwickeln.“


Hinter dem SV Überroth liegt ein erfolgreiches Jahr 2017. Zunächst schaffte der Verein im Juni in der Relegations-Runde der Kreisliga-Zweiten den Sprung aus der Kreis- in die Bezirksliga. Auch dort läuft es für Überroth überragend. Mit vier Punkten Vorsprung vor dem Lokalrivalen SV Hasborn II führt der SV die Tabelle an.

Im gesamten Kalenderjahr 2017 musste Überroth nur eine einzige Niederlage hinnehmen (1:2 bei der SG Wolfersweiler-Gimbweiler am 27. August). „Ich hatte gehofft, dass wir nach dem Aufstieg in der Bezirksliga um Platz fünf oder sechs mitspielen können. Dass wir ganz vorne sind, damit hätte ich nicht gerechnet“, erklärt Maldener.

Aber was sind die Gründe für den Höhenflug seines Teams? Zum einen ist es dem SV gelungen die Eupohorie des Aufstiegs mitzunehmen. Zum anderen verfügt der Spitzenreiter mit Ex-Oberliga-Spieler Christian Hero über einen Torjäger der immer besser in Fahrt kommt. Hero hatte letzte Saison nach einer mehrjährigen Verletzungspause sein Comeback gegeben und in 18 Spielen 19 Treffer erzielte. In der aktuellen Saison „knipst“ der 28-Jährige noch öfter: Zwölf Mal kam Hero zum Einsatz, dabei gelangen ihm satte 21 Treffer. Das bedeutet Rang zwei in der Torjägerliste hinter Steffen Lenhardt von der SG St. Wendel (22 Tore in 17 Partien).