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Sonderheft informiert über Hasborn im 18. Jahrhundert

Hasborn. Der Historische Verein Hasborn. hat ein neues Sonderheft herausgegeben. Der Titel: "Die fremde Welt unserer Vorfahren - eine Reise ins 18. Jahrhundert". Hasborn-Dautweiler blickt nach Angaben des Vereines auf eine lange Geschichte zurück, die zu erforschen es sich der Verein zur Aufgabe gemacht hat. Mit der Einsicht und Auswertung der Hochgerichtsprotokolle des Hochgerichts Hasborn und vieler anderer Archivalien aus dem 18. Jahrhundert wurde dem Autorenteam Anne Lermen und Herbert Jäckel ein Einblick in das Leben der Ahnen gewährt und ermöglichte es so, ein 62-seitiges Sonderheft zu veröffentlichen, das ein authentisches Bild des Dorfes Hasborn-Dautweiler und des dörflichen Lebens in der Zeit vor der Französischen Revolution zeichnet. Die damalige Bebauung konnte rekonstruiert und somit konnten Pläne und Illustrationen des Dorfes erstellt werden. Schmieden wurden unter die Lupe genommen und beschrieben. Auch der Verlauf eines Grenzstreits mit Dörsdorf, der für Hasborn ohne Happy-End ausging, wird nachvollzogen. Die Autoren stellen das Dorf und die damaligen Strukturen vor; einige Fälle des Hochgerichtes wurden ausgewählt.Das Autorenteam wurde bei seiner Arbeit unterstützt von Gerda Scholl mit ihren familien- und ortsgeschichtlichen Kenntnissen, dem Hasborner Künstler Hermann Backes, der das alte Pfarrhaus mit den Häusern in der Umgebung nach Informationen aus dem 18. Jahrhundert und eigenen Recherchen und Studien zeichnete, sowie von Mila Kacperski, die die alte Kirche von 1770 zeichnete. red

Das neue Sonderheft kann zum Preis von neun Euro bei Anne Lermen, Tel. (0 68 53) 67 72, und Herbert Jäckel, Tel. (0 68 53) 72 50, erworben werden.



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