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Sieben Profis sind einfach zu viel für den VfB Theley

Theley. Fußball-Verbandsligist VfB Theley musste am Mittwoch gegen den mit sieben Profis aufgerüsteten FC Homburg II eine 1:4-Heimniederlage einstecken. Nun ist am Sonntag ein Dreier gegen den Vorletzten Hüttigweiler Pflicht. Schlusslicht Marpingen muss heute in Thalexweiler ran. frf

Nach der 1:4-Niederlage im Nachholspiel gegen den mit sieben Profis vom Regionalliga-Team verstärkten FC Homburg II ist Fußball-Verbandsligist VfB Theley gehörig unter Zugzwang. Mit 18 Zählern steht Theley auf dem 14. Tabellenrang. An diesem Sonntag kommt es um 15 Uhr im Schaumbergstadion zum Kellerduell mit dem Vorletzten VfB Hüttigweiler, der nur zwei Punkte weniger aufweist. "Wir haben eindeutig die Qualität, Hüttigweiler zu bezwingen. Die Mannschaft hat das gegen Homburg bewiesen", meinte VfB-Trainer Timo Hinsberger. Ein 1:4 auf eigenem Platz höre sich schlimm an, aber seine Elf habe 75 Minuten auf Augenhöhe mitgespielt. "Dabei ist es für uns noch schlecht gelaufen", klagte Hinsberger. Nach zwei Minuten fälschte Norman Scherer eine Flanke von Ex-Bundesliga-Spieler Chadli Amri unglücklich ab. Torhüter Andreas Reis, der den rot-gesperrten Georg Amann vertrat, musste die Kugel aus dem Netz holen. Zehn Minuten nach dem 0:1 schoss Matthias Schneider einen Handelfmeter am Gäste-Tor vorbei. Sebastian Wolf traf nach einem Freistoß per Kopf für Homburg zum 2:0 in der 25. Minute. "Wir hatten mehr Ballbesitz, aber Homburg hat eben sieben clevere Profis. Das macht den Unterschied aus", erklärte der 38-Jährige. Durch einen traumhaft verwandelten Freistoß von Kai Schäfer kam der VfB in der 36. Minute auf 1:2 heran. Und Mario Dewes hatte vor dem Pausenpfiff sogar den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. "Nach dem Wechsel verteidigten wir gut und ließen eine halbe Stunde keine Torchance zu", lobte Hinsberger. Bis Schneider dann einen Foulelfmeter verursachte, den Jan Gherram zum 3:1 (75.) nutzte. Kurz vor Schluss traf Gherram zum 4:1-Endstand.

Auch wenn der heutige Auswärtsgegner um 19 Uhr SV Thalexweiler heißt, will Schlusslicht FC Hellas Marpingen beim dritten Rückrundeneinsatz ungeschlagen bleiben. "Die sind auf Platz vier und müssen angreifen", weiß Marpingens Trainer Frank Kessler. Das biete seiner Mannschaft Kontermöglichkeiten.