| 00:00 Uhr

Nicht schön, aber unter dem Strich erfolgreich

Theley/Marpingen. Den dritten Heimsieg in Serie wollen die Fußballer des VfB Theley an diesem Samstag im Spiel gegen den Tabellenfünften SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim verbuchen. Für Schlusslicht FC Marpingen hat die Partie beim Tabellensechsten SV Bliesmengen-Bolchen am Sonntag Endspiel-Charakter. Frank Faber

Dem Saisonziel einstelliger Tabellenplatz kommt der Fußball-Verbandsligist VfB Theley immer näher. Die Punktausbeute des Tabellenelften stimmt. In den vergangenen sieben Partien gingen die Theleyer nur einmal als Verlierer von Feld. Das soll sich an diesem Samstag, 15.30 Uhr, im Heimspiel gegen den Tabellenfünften SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim nicht ändern. "Wir wollen den dritten Heimsieg in Serie holen", sagt Trainer Timo Hinsberger, den die Auftritte seiner Mannschaft optimistisch stimmen.

In den Kellerduellen gegen den VfB Hüttigweiler und den SV Wustweiler hat Theley sechs Punkte geholt und sich dadurch nach unten in der Tabelle etwas Luft verschafft. "Es war nicht immer schöner Fußball, den wir gespielt haben. Unter dem Strich waren wir aber erfolgreich und haben uns dadurch stabilisiert", erklärt Hinsberger. Er erwartet nun mit SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim einen stärkeren Gegner: "Wir werden auch wieder spielerisch besser zur Geltung kommen, denn die SG wird nicht nur hinten drin stehen."

Über die Außenpositionen will der VfB Theley die mit 45 kassierten Gegentreffern nicht gerade sattelfeste Abwehr der Gäste ins Wanken bringen. "Wenn die Flanken in den Strafraum kommen, wird sich Jan Morsch durchsetzen. Er ist im Aufschwung und torgefährlich", ist sich Hinsberger sicher. Norman Scherer wird in der Innenverteidigung wieder den verletzten Routinier Dominik Merz (Leistenprobleme) vertreten. Vorerst zum letzten Mal steht Tino Günther zur Verfügung. Der Defensivakteur setzt sein Studium in Dortmund fort.

Während sich Theley Luft verschaffen konnte, hat die Partie des Tabellenletzten FC Hellas Marpingen beim Tabellensechsten an diesem Sonntag um 15 Uhr bereits Endspiel-Charakter. "Wir brauchen unbedingt einen Sieg", sagt Hellas Trainer Frank Kessler: "Zum Drittletzten Hüttigweiler fehlen uns sechs Punkte." Mut machen ihm die vorangegangenen Auftritte seiner Mannschaft. "In den Spielen gegen die Spitzenmannschaften Thalexweiler und Bildstock waren wir die bessere Mannschaft, nur für den betriebenen Aufwand haben wir uns nicht belohnt", meint Kessler. Doch die Spieler hätten durch die defensive Grundordnung an Sicherheit gewonnen. "Jetzt muss in der Partie in Bliesmengen-Bolchen etwas Zählbares her, dafür müssen wir alle Register ziehen", sagt Kessler.