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Fußball
Mit Bach soll es wieder aufwärts gehen

Pascal Bach war bis April Trainer der U 19 von Eintracht Trier in der Regionalliga. Nun übernimmt er den Verbandsligisten SV Hasborn.
Pascal Bach war bis April Trainer der U 19 von Eintracht Trier in der Regionalliga. Nun übernimmt er den Verbandsligisten SV Hasborn. FOTO: Andreas Schlichter
Hasborn. Saarlandliga-Absteiger SV Hasborn ist bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden: Pascal Bach hat viel Erfahrung als Jugendtrainer und war bereits Co-Trainer in der 3. Liga. Von Frank Faber

Fünf Tage nach der Trennung von Michael Warschburger hat Fußball-Saarlandliga-Absteiger SV Hasborn mit Pascal Bach seinen neuen Trainer verpflichtet. Der 37-jährige Inhaber der A-Lizenz hatte bis April die U 19 von Eintracht Trier betreut und den Jugendbereich von der U 16 bis zur U 19 geleitet. Zuvor stand er in der 3. Liga und Regionalliga beim FC Homburg und der SV Elversberg als Co-Trainer von Jens Kiefer und Dietmar Hirsch an der Seitenlinie.


Wolfgang Alt, A-Juniorentrainer der JFG Schaumberg-Prims, als Tippgeber lieferte die entscheidende Vorlage, die vom Sportvorstand des SVH mit der Einstellung Bachs verwandelt wurde. „Wir haben uns mehrfach getroffen, um unsere gegenseitigen Vorstellungen und Interessen abzuklopfen. Es waren sehr intensive Gespräche“, berichtet Sportvorstand Tobias Scholl.

Der neue Übungsleiter habe den Verein durch sein klar dargelegtes sportliches Konzept überzeugt. „Und er verfügt über sehr viel Erfahrung im Umgang mit Nachwuchsspielern, was gerade bei unserer jungen Mannschaft von hoher Bedeutung ist“, meint Scholl. Zuletzt schaute sich der in Köllerbach wohnende Bach den 4:2-Auswärtserfolg des SVH in Friedrichsthal an.

„Für den Verein war das ja keine alltägliche Situation. Auch als die Mannschaft zwischen Saarlandliga und Verbandsliga stand, sind die Verantwortlichen sehr besonnen mit der Lage umgegangen, es ist kein Aktionismus ausgebrochen“, lobt Bach. Nun will er zunächst seine neuen Spieler kennenlernen. „Dazu will ich noch vor dem ersten Training mit einigen Spielern in Kontakt treten“, hat Bach vor. Er tendiert dazu, sein neues Team in der Woche zwischen dem 18. und 24. Juni zum Trainingsauftakt zu versammeln. Die dann anstehende Spielrunde in der Verbandsliga ist sowohl für ihn als auch den Verein völliges Neuland. Aus langjährigen Testspiel-Gegnern wie Freisen, Theley und Marpingen-Urexweiler sind nun plötzlich Konkurrenten um Meisterschaftspunkte geworden. Zudem haben mehrere Mannschaften personell nachgelegt, was eine spannende Spielzeit verspricht. „Dafür ist Pascal Bach der absolut ideale Trainer“, betont Scholl.

Noch nicht abgeschlossen sei die Personalplanung bei den Spielern. „Wir sind noch auf der Suche nach punktuellen Verstärkungen“, verkündet der Sportvorstand. Mit Prognosen im Hinblick auf die bevorstehende Saison, hält sich Bach zurück: „Mein persönliches Ziel ist, das Beste aus jedem Spieler rauszuholen“. Er selbst kickte einst beim SV Losheim und trainierte nebenbei verschiedene Jugendmannschaften. 2008 übernahm er die U13 beim 1. FC Saarbrücken und fungierte auch als Athletiktrainer für den gesamten Nachwuchs- und Damenbereich. Wegen eines Referendariats in Nordrhein-Westfalen musste Bach, der seit 2012 als Lehrer am Peter-Wust-Gymnasium in Merzig unterrichtet, zwischendrin eine zweijährige Zwangspause im Trainergeschäft einlegen.