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Leben retten in 30 Minuten

Hasborn. Blutspenden retten Leben. Blutspender sind damit Lebensretter. Und um Leben retten zu können, müssen sie nichts anderes tun, als knapp 30 Minuten ihrer Zeit zu opfern. "Die Blutspende beginnt mit einer Voruntersuchung. Danach wird der Hämoglobinwert bestimmt

Hasborn. Blutspenden retten Leben. Blutspender sind damit Lebensretter. Und um Leben retten zu können, müssen sie nichts anderes tun, als knapp 30 Minuten ihrer Zeit zu opfern. "Die Blutspende beginnt mit einer Voruntersuchung. Danach wird der Hämoglobinwert bestimmt. Wenn dieser in Ordnung ist, kann mit der Spende begonnen werden", berichtet Frank Selgrath, der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Hasborn, der seit vielen Jahrzehnten regelmäßig Blutspendetermine anbietet. Bei der Spende selbst wird der Spender einmal kurz mit einer Nadel gepickst, dann laufen genau 500 Milliliter Blut von ihm über ein Röllchen in einen Beutel, der auf einer Waage liegt. Diese Beutel werden anschließend markiert, mit der Blutgruppe versehen, kühl gelagert und zur Blutspendezentrale nach Bad Kreuznach gefahren. "Der Spender sollte nach der Blutspende noch etwa zehn Minuten ruhen, dies dient zur Kreislaufstabilisierung", erklärt Selgrath. Nach dieser Ruhephase kann der Spender nach Hause gehen oder sich bei einem Imbiss stärken, den das DRK Hasborn kostenlos zur Verfügung stellt. Das Deutsche Rote Kreuz in Hasborn kann sich bei seinen Blutspendeterminen stets über viele Spender freuen. So erschienen zum jüngsten Termin insgesamt 109 Spendewillige, darunter neun Erstspender. Mit dabei waren aber auch wieder einige Jubilare: Timo Noss und Armin Scherer wurden für zehn Blutspenden geehrt, Matthias Müller für 25. Simon Schäfer hat schon 50 Mal einen Teil seines Blutes für Kranke oder Verwundete abgegeben, Maria Klesen 60 Mal. 75 Mal Blut gespendet haben schon Georg Himbert und Hans Recktenwald. Alle Jubilare erhielten als Anerkennung eine Urkunde sowie ein kleines Präsent überreicht. sem