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Kürzere Wege: Retter sind schneller vor Ort

Der symbolische Spatenstich ist erfolgt, im kommenden Jahr soll die DRK-Wache einsatzfähig sein. Foto: Frank Faber
Der symbolische Spatenstich ist erfolgt, im kommenden Jahr soll die DRK-Wache einsatzfähig sein. Foto: Frank Faber FOTO: Frank Faber
Neipel. Mit dem Neubau der Rettungswache Bohnental in Neipel will der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) eine Lücke der notfallmedizinischen Versorgung in der Region schließen. Ab Januar oder Februar des kommenden Jahres wird die Rettungswache vom Deutschen Roten Kreuz Saarlouis betrieben und wird organisatorisch eine Außenstelle der Lebacher Rettungswache. frf

Im Bohnentaldörfchen Neipel entsteht eine neue Rettungswache. Am Dienstag war der symbolische Spatenstich, Anfang 2016 sollen ein Rettungsassistent und ein Rettungssanitäter am Schnittpunkt der Gemeinden Schmelz und Tholey die Arbeit in der Rettungswache Bohnental aufnehmen. "Mit der neuen Rettungswache schließen wir so eine Lücke um das zukünftige Versorgungsgebiet in den Bohnentaldörfern und Ortschaften in der Gemeinde Schmelz besser zu erreichen", erklärte der stellvertretende ZRF-Verbandsvorsteher und St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU ).

Wenn bislang im Raum Schmelz-Limbach oder im Bohnental ein medizinischer Notfall gemeldet wurde, musste ein Rettungswagen entweder aus Lebach, Wadern oder Tholey anrücken. Diese zum Teil langen Anfahrtswege sind mit der Fertigstellung der Rettungswache Bohnental passé. "Dadurch gelingt es uns, die vorgeschriebene Hilfsfrist innerhalb von zwölf Minuten einzuhalten. In 95 Prozent aller Fälle liegen wir im Soll", stellte Recktenwald fest. Aufgrund eines Gutachtens gelte es, so ergänzte er, die Hilfsfrist stetig zu optimieren und zu verbessern. Das Rettungspersonal, das im kommenden Jahr von Lebach nach Neipel verlagert wird, kann sich auf etwa 500 Einsätze pro Jahr einstellen.

"Wir haben uns einige Plätze in Limbach angesehen, kein Platz war für einen Standort so gut geeignet, wie der Platz direkt am Ortsrand von Neipel ", begründete der Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel (SPD ) die Standortwahl. Sein Tholeyer Amtskollege Hermann Josef Schmidt (CDU ) lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Nachbarkommunen und kündigte für das Bohnental weitere gemeinsame Projekte an. Zur Rettungswache meinte Schmidt; "Der Standort ist verkehrsgünstig und einsatztaktisch hervorragend geeignet".

Der Neubau der Rettungswache samt Sozialtrakt und Fahrzeughalle kostet rund 427 800 Euro, das Land steuert 106 950 Euro bei, der Zuschuss des ZRF beträgt 106 950 Euro. Der Restbetrag wird mit Leistungsentgelten der Krankenkassen finanziert. Des Weiteren sollen neue Rettungswachen in Erbringen und Rehlingen entstehen, teilte Recktenwald mit.

Die Rettungswache Bohnental wird organisatorisch eine Außenstelle der Rettungswache Lebach. Ein Rettungswagen wird im 24-Stunden-Takt stationiert, besetzt wird das Fahrzeug mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter .