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Neue Nutzung in Hasborn
Künftig Familienhäuser statt Fußballtraining

Hasborn-Dautweiler. Ist der Kunstrasenplatz des SV Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler erst fertig, braucht es den alten Hartplatz unterhalb des Waldstadions nicht mehr. Was daraus werden soll, steht bereits fest. Denn statt Kicker werden in der Zukunft wohl Kinder über den einstigen Platz toben. Von Evelyn Schneider

Denn die Gemeinde Tholey entwickelt dort ein Wohngebiet „mit zehn Bauplätzen und einem Mehrfamilienhaus“, wie Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) erläutert.


Geplant sei auch eine Nahwärmeversorgung mit Blockheizkraftwerk. Dieses soll am Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses positioniert werden. „Die bauliche Erweiterung des Gerätehauses ist ab 2021 geplant“, sagt Schmidt. Doch nicht nur die künftigen Häuslebauer, sondern auch umliegende Anlieger sollen von der Nahwärme profitieren können – wenn gewollt. „Ich halte das für eine komfortable Wärmezufuhr“, urteilt der Verwaltungschef.

Jetzt hat aber erst einmal der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die prüfen soll, welche Anlagenkonzeption passt und am wirtschaftlichsten ist.



Aus Sportplatz wird Bauplatz. Für Hermann Josef Schmidt ist das insgesamt eine Win-Win-Situation fürs Dorf. „Sportlich gesehen gibt es eine neue Anlage und auch die Nachfrage nach Bauplätzen kann erfüllt werden. Besser geht es nicht“, lautet sein Fazit.