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Fußball-Verbandsliga
Erster, aber noch nicht ganz glücklich

Hasborns Trainer Pascal Bach führt mit seiner Mannschaft die Tabelle der Verbandsliga bislang souverän an – ganz zufrieden ist er aber noch nicht.
Hasborns Trainer Pascal Bach führt mit seiner Mannschaft die Tabelle der Verbandsliga bislang souverän an – ganz zufrieden ist er aber noch nicht. FOTO: B&K / Bonenberger/
Kreis St. Wendel. In der Fußball-Verbands- liga steigen bereits heute zwei Partien: Unter anderem das Spitzenspiel von Hasborn gegen Lim- bach. Trainer Bach sieht bei seinem Team noch Verbesserungspotenzial. Von Frank Faber

Eine 2:3-Niederlage gegen den SV Mettlach und eine heftige 1:4-Schlappe gegen die SG Lebach-Landsweiler: In den vergangenen beiden Jahren verbreiteten die Präsentationen des damaligen Fußball-Saarlandligisten SV Hasborn mehr Katzenjammer als Feierlaune zum Kirmesauftakt im Waldstadion.


Am heutigen Freitag, 19 Uhr, will der Verbandsliga-Spitzenreiter gegen den FC Palatia Limbach endlich wieder beim Dorftrubel jubeln. Neun Punkte hat der SVH in den ersten drei Saisonspielen eingefahren, mehr geht nicht. Dennoch warnt der Trainer seine Kicker vor dem kommenden Gegner. „Alle Mannschaften haben gegen uns ihr Topspiel – und Limbach hat an Qualität dazugewonnen“, sagt Pascal Bach.

Die Gäste haben sechs Zähler auf dem Konto und belegen Tabellenplatz vier. Mit Blick auf sein Team hat Bach nach drei Partien festgestellt, dass es den jungen Spielern noch an Stabilität und Souveränität fehlt. „Bei eigener Führung müssen wir konsequenter weiterspielen. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir so weit sind“, sagt der Trainer. Generell habe ihm sein Team bei den Siegen in Merchweiler und Thalexweiler noch zu wenig Fußball gespielt.



Punktgleich sitzt dem SV Hasborn derzeit die SG Marpingen-Urexweiler im Nacken, deren Trainer Oliver Braue ebenfalls trotz maximaler Ausbeute noch einige Defizite bei seinem Team sieht. „Wir müssen noch einiges tun, wenn wir oben dabei bleiben wollen“, fordert Braue. Beim Spielaufbau würden beispielsweise noch zu viele Bälle verloren gehen. „Und in der Defensive lassen wir zu viele Chancen zu, das ist ungewohnt und war in der letzten Saison viel besser.“

An diesem Sonntag, 15 Uhr, empfängt die SG in Urexweiler den Tabellen-13. SG Thalexweiler-Aschbach. „Eine gute Mannschaft mit guten Einzelspielern, die einfach schlecht gestartet ist“, findet Braue. In der vergangenen Spielrunde hatte die SG gegen Thalexweiler nur ein Pünktchen holen können.

Ein Kuriosum gibt es heute Abend in Theley: Einst miteinander auf der linken Seite, nun erstmals in leitender Funktion gegeneinander, heißt es dort für Andreas Oberhauser und Thomas Holz. Drei Jahre lang haben die Beiden zusammen für den SV Hasborn in der Oberliga gekickt. Heute um 18.45 Uhr klatschen sie sich beim Derby VfB Theley gegen das punktlose Schlusslicht SG Bostalsee erstmals auf dem Platz als Trainerkontrahenten ab. „Thomas ist ein alter Kämpfer. Schon sehr interessant, sich jetzt in einer neuen Position wiederzusehen“, freut sich Oberhauser, der gemeinsam mit Sebastian Piotrowski den VfB trainiert. Der jüngste 3:2-Auswärtserfolg bei Einöd-Ingweiler habe der Mannschaft einen Schub nach vorne gegeben, sagt Oberhauser.

Wie Oberhauser hofft auch Christian Schübelin, der Trainer des Tabellenzwölften FC Freisen, auf einen Heimsieg. Die jüngste 0:5-Auswärtspackung in Bliesmengen habe keine Nebenwirkungen hinterlassen, versichert Schübelin. Am Sonntag ab 15 Uhr geht es im Heimspiel gegen Aufsteiger Spvgg, Einöd-Ingweiler. „Im Kalenderjahr 2018 haben wir noch kein Heimspiel verloren, und das wollen wir noch lange beibehalten“, so Schübelins Plan.