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Feuerwehrverbands-Chef: Meinung zu Leitstelle hat sich geändert

Saarbrücken/Tholey. Daniel Kirch

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren durch die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg hat sich nach Ansicht des Landesfeuerwehrverbandes weitgehend bewährt. Die "Meinung in Feuerwehrkreisen" zu diesem Thema habe sich "offenbar geändert", teilte Verbandschef Detlef Köberling der SZ mit. Mit Ausnahme des Regionalverbandes werden inzwischen alle Feuerwehren vom Winterberg aus alarmiert. "Dem Vernehmen nach sind die Feuerwehren bis auf kleinere Schwierigkeiten im Großen und Ganzen zufrieden", so Köberling. Daher bestehe heute in den Feuerwehren auch nicht mehr die einheitliche Forderung, die Notrufnummer 112 unbedingt von der Saarbrücker Berufsfeuerwehr abfragen zu lassen. Über die Rücknahme dieser Forderung aus dem Jahr 2009 wird die Delegiertenversammlung des Verbandes an diesem Samstag in Tholey-Sotzweiler diskutieren.

Köberling unterstrich, er habe die Qualifikation der Mitarbeiter der Rettungsleitstelle auf dem Winterberg niemals in Frage gestellt. Damit reagierte er auf einen SZ-Bericht vom 6. Januar ("Feuerwehren missbilligen Leitstellen-Pläne"), in dem er sich im Zusammenhang mit Äußerungen der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft missverständlich wiedergegeben fühlt.

Das 2014 gescheiterte Konzept für eine Integrierte Leitstelle hatte vorgesehen, dass der Notruf 112 auf dem Winterberg abgefragt wird, die Berufsfeuerwehr aber für die Alarmierung der Feuerwehren im Saarland zuständig ist. Nach dem Leitstellen-Desaster will die große Koalition nun dem Winterberg die Zuständigkeit für die Alarmierung übertragen, die diese Aufgabe in den letzten Jahren bereits für fünf Landkreise übernommen hat.