| 20:10 Uhr

Chorkonzert
Orchester und Sänger harmonieren in Theleyer Kirche

Die Chorgemeinschaft St. Peter beim feierlichen Konzert.
Die Chorgemeinschaft St. Peter beim feierlichen Konzert. FOTO: Michael Rauber
Theley. Das traditionelle Adventskonzert der Chorgemeinschaft St. Peter war Teil des 160-jährigen Bestehens des Theleyer Kirchenchores. Dem Anlass entsprechend hatte der musikalische Leiter, Dekanatskantor Thomas Martin, das musikalische Aufgebot zusammengestellt. Von red

Mit dabei waren alle vier Chorgruppierungen der Chorgemeinschaft St. Peter (Kinderchor, Junge Herren Schola, Junger Chor, Kirchenchor) sowie die Solisten Martina Veit (Sopran), Sandra Wern (Alt), Patrik Schnur (Tenor) und Bernd Bachmann (Bass). Des Weiteren das Orchester „Floreat Musica“,welches den Instrumentalpart übernahm. Die beiden Kernwerke bildeten zum einen die „Pastoralmesse in C“, genannt „Christkindlmesse“ von Ignaz Reimann, zum anderen das „Weihnachtsoratorium“ von Heinrich Fidelis Müller.


Wie Martin weiter berichtet, sind beides Kompositionen aus der Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts und besonders geprägt durch ihren volkstümlichen Charakter, sowohl in musikalischer wie in geistlicher Hinsicht. „In beiden Werken konnten alle vier Solisten gesanglich überzeugen; in den jeweiligen Stimmzusammensetzungen wie auch im Ensemble“, sagt Martin. Die rund 60 Sänger des Chores hätten ebenso ihre musikalisch gesangliche Sensibilität bewiesen: homogenen Chorklang und eine jederzeit deutliche Aussprache. „Das Orchester begleitete sehr einfühlsam Solisten und Chor. Es glänzte aber genauso in den Instrumentalsätzen“, freut sich Dekanatskantor Martin.

Zwischen diesen beiden großen Werken standen fünf Mädchen des Kinderchores St. Peter auf der Bühne. Sie sangen in einem Soloblock schwerpunktmäßig neue geistliche Lieder; überraschten aber auch mit einem „Ave Maria“ des französischen Spätromantikers Camille Saint-Saens. Für den Applaus der Zuhörer bedankten sich alle Mitwirkenden mit einer musikalischen Zugabe: dem „Ehre sei Gott“ aus dem „Weihnachtsoratorium“.