| 10:24 Uhr

Blaulicht
63-Jährige stirbt auf der Bundesstraße bei Tholey

So sah der Audi nach dem Unfall bei Tholey aus. Foto: Lukas Becker
So sah der Audi nach dem Unfall bei Tholey aus. Foto: Lukas Becker FOTO: Lukas Becker
Tholey. Noch an der Unfallstelle ist am Dienstagabend eine 63-Jährige ihren schweren Verletzungen erlegen. Zu dem Unfall auf der Bundesstraße 269 war es gegen 17:45 Uhr gekommen. Kurz hinter dem Ortsausgang Tholey, in Richtung Alsweiler, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem Peugeot 307 und einem Audi A3. Der Peugeot, welcher von der Frau aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, blieb quer auf der Fahrspur aus Richtung Alsweiler kommend stehen. Sie wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die lebensrettenden Sofortmaßnahmen nützten nichts. Für die 63-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Von Melanie Mai

 Noch an der Unfallstelle ist am Dienstagabend eine 63-Jährige ihren schweren Verletzungen erlegen. Zu dem Unfall auf der Bundesstraße 269 war es  gegen 17.45 Uhr gekommen. Kurz hinter dem Ortsausgang Tholey, in Richtung Alsweiler, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem Peugeot 307 und einem Audi A3. Der Peugeot, welcher von der Frau aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, blieb  quer auf der Fahrspur aus Richtung Alsweiler kommend stehen. Sie wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.  Die lebensrettenden Sofortmaßnahmen nützten nichts. Für die 63-Jährige kam jede Hilfe zu spät.



Der Audi, welcher von einer 25-jährigen Frau ebenfalls aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, war nach dem Zusammenprall einen Abhang rund zehn Meter tief hinab geschleudert. Er blieb zwischen Bäumen und Geäst stecken. Die Fahrerin wurde im Wagen eingeschlossen, nicht eingeklemmt. Allerdings konnte sie das Auto wegen oben beschriebener Lage nicht selbständig verlassen. Das berichtet Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer.

Die Feuerwehr verschaffte sich mit technischem Gerät Freiraum zu dem Fahrzeug und parallel dazu einen Zugang zu der Verletzten und sicherte den Wagen gegen weiteres Abrutschen.

Feuerwehrettungssanitäter und  Notarzt versorgten die Frau, dann zog die Feuerwehr den Wagen mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens einige Meter nach oben. Dadurch war eine patientenschonende Rettung der Verletzten möglich. Sie war nach einer Stunde und 15 Minuten aus ihrem Wagen befreit. Mit mittelschweren Verletzungen wurde sie in die Klinik nach Saarbrücken gebracht.

Noch am Mittwochmorgen war die Unfallursache unklar. Nach Angaben der St. Wendeler Polizei wird der Gutachter die Fahrzeuge untersuchen. Außerdem werde es eine Obduktion der Leiche geben. Hinweise auf Glätte oder witterungsbedingte Gefahren lagen nicht vor.  An beiden Autos entstand Totalschaden.

Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen, der Arbeit des Gutachters sowie den Reinigungsmaßnahmen war die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr war um 21.45 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Löschbezirke Tholey, Sotzweiler-Bergweiler, Rettungswagen Malteser Tholey, Notarzt St. Wendel, Rettungswagen DRK-Wache Lebach, Notarzt Lebach, Gutachter sowie die Polizei St. Wendel.