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124 Freiwillige spendeten bei Termin ihr Blut

Diese drei Blutspender wurden ausgezeichnet. Foto: Frank Faber
Diese drei Blutspender wurden ausgezeichnet. Foto: Frank Faber FOTO: Frank Faber
Hasborn-Dautweiler. Großer Andrang beim Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes in Hasborn. 124 Freiwillige, darunter acht Neulinge, erschienen in der Kulturhalle. Zudem wurden Jubilare geehrt. frf

Beispielsweise mit Armbanduhren als Geschenk für Freiwillige will der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Sommersaison die Vorräte an Blutkonserven in Berlin und Brandenburg sichern. Das Hasborner DRK muss nicht mit Lockangeboten vor den Blutspendeterminen winken. 124 Freiwillige, darunter acht Neulinge, erschienen beim jüngsten Termin in der Kulturhalle.



"Es ist bei uns schon eher ein gesellschaftliches Ereignis", meinte der Hasborner Simon Schäfer. Er hat bereits 75 Blutspenden beim Ortsverein abgeliefert und wurde dafür vom Vorsitzenden Mario Hoffmann ausgezeichnet. Dabei blickte Schäfer zurück: "Als ich mir mein erstes Motorrad zugelegt habe, bin ich mit meinem Vater zur Blutspende gegangen". Und mittlerweile sei die ganze Familie dabei. Bei Willi Brachmann aus Hasborn, der 50 Spenden auf dem Konto hat, war seine Frau der Auslöser, dass er Blut spendet. "Das ist doch mit vielen positiven Aspekten für einen selbst verbunden und zusätzlich kann man helfen", erklärte Brachmann. Die meisten Produkte aus Spenderblut (19 Prozent) werden für die Behandlung von Krebspatienten verwendet. Für die Therapie von Herz- und Magen-Darm-Erkrankungen werden jeweils etwa 16 Prozent eingesetzt. Zwölf Prozent werden nach Unfällen benötigt. Außerdem sind auch Patienten mit Leber- und Nierenkrankheiten oder Blutarmut sowie Frauen nach Komplikationen bei der Geburt auf Spenden angewiesen. Des Weiteren bedankte sich Hoffmann bei Dennis Warken aus Überroth-Niederhofen und Hermann Wöllner aus Leitzweiler für 25 Spenden .

Der nächste Blutspendetermin in Hasborn ist am 6. Oktober.