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SV Wolfersweiler: Siegen und hoffen

Wolfersweiler. "Wir wollen unsere Hausaufgaben machen. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt", sagt der Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten SV Wolfersweiler, Marko Heinrich, vor dem letzten Saisonspiel seiner Elf an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den TuS Hirstein. Das Duell mit dem Lokalrivalen ist ein echtes Endspiel um die Qualifikation zur Landesliga

Wolfersweiler. "Wir wollen unsere Hausaufgaben machen. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt", sagt der Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten SV Wolfersweiler, Marko Heinrich, vor dem letzten Saisonspiel seiner Elf an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den TuS Hirstein. Das Duell mit dem Lokalrivalen ist ein echtes Endspiel um die Qualifikation zur Landesliga. Hirstein ist mit 49 Punkten auf dem letzten direkten Qualifikationsplatz (Rang fünf), Wolfersweiler mit einem Zähler weniger auf dem ersten Nicht-Qualifikationsplatz (Rang sieben). Dazwischen liegt noch der SV Hofeld (49 Zähler) auf Relegationsplatz sechs. Aus eigener Kraft kann Wolfersweiler selbst bei einem Sieg nur noch die Relegation gegen den Sechsten der Bezirksliga Ost (Reiskirchen) erreichen. Eine direkte Qualifikation ist für die Wölfe nur möglich, wenn der SV Hofeld beim SC Alsweiler nicht gewinnen sollte. Obwohl Wolfersweiler eine klasse Rückrunde spielt - die Mannschaft des Trainerduos Marko Heinrich und Heiko Loch verlor nur eine von zwölf Begegnungen (0:1 gegen die SF Winterbach) - müssen die Wölfe also um die Landesliga-Qualifikation zittern. "Weil auch die anderen oben sehr konstant waren", sagt Heinrich. Unabhängig davon, ob es zur Qualifikation reicht, ist Heinrich, der am Runden-Ende aufhört (Heiko Loch macht alleine als Spielertrainer weiter) zufrieden mit seiner Elf: "So eine gute Rückrunde haben wir noch nie gespielt. Ausschlaggebend war, dass wir von Verletzungen verschont blieben und oft mit derselben Mannschaft auflaufen konnten." Der Gegner des SV Wolfersweiler, der TuS Hirstein, bangt vor der wichtigen Partie am Sonntag noch um den Einsatz von Leistungsträger Michael Gindorf. Der Kreativspieler hat eine Außenbandzerrung und konnte zuletzt beim 2:0-Erfolg des TuS gegen den SC Alsweiler nicht mitwirken. Dafür feierte in dieser Partie mit Christian Klee ein anderer Leistungsträger der Hirsteiner sein Comeback nach langer Verletzungspause. Und dies erfolgreich: Klee bereitete nach seiner Einwechslung beide Treffer vor. sem