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Starkregen im Landkreis St. Wendel
Keller vollgelaufen, Straßen gesperrt

Gerade der Starkregen sorgte für Probleme. Die Feuerwehrmänner legten Sandsäcke aus, um die Wassermassen zurückzuhalten.
Gerade der Starkregen sorgte für Probleme. Die Feuerwehrmänner legten Sandsäcke aus, um die Wassermassen zurückzuhalten. FOTO: Dirk Schäfer
St. Wendel. Die Feuerwehren der Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden und Freisen mussten wegen starken Regens und Sturmböen ausrücken. Von Melanie Mai

Ein Tiefdruckausläufer, begleitet von Starkregen und teilweise stürmischen Böen, hat am Montag den Landkreis St. Wendel überquert. Dies hatte zur Folge, dass ab etwa 14 Uhr auch die Feuerwehren alarmiert wurden. Betroffen waren die Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden und Freisen. Das teilt Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer mit. Demnach mussten die Rettungskräfte schwerpunktmäßig vollgelaufene Keller, Wohnungen und Garagen von Wassermassen befreien. „Das machten sie mithilfe von Tauchpumpen und Wassersaugern“, erläutert Schäfer. Ebenso wurden zahlreiche Straßen wegen Überflutungen gesperrt und nach Abfluss des Wassers von Geröll und Schlamm gereinigt.


In Nohfelden trat im Bereich des Feuerwehrgerätehauses die Nahe über die Ufer und erreichte ihren Höchststand mit 2,18 Metern. In einem Industriebetrieb in Freisen mussten die Einsatzkräfte eindringende Wassermassen aus Werkshallen beseitigen und den Zufluss weiteren Oberflächenwassers ab- oder umleiten.

In den einzelnen Gemeinden legten die Feuerwehrmänner auch zahlreiche Sandsäcke aus. Diese stammen aus der neuen, kreiseigenen Sandsackfüllanlage. Für solche Schadensereignisse hält nun jede Kommune eine bestimmte Anzahl an gefüllten Sandsäcken bereit, erklärt Schäfer weiter. Die Einsätze dauerten bis gegen Mitternacht. Verletzt wurde niemand.