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| 20:17 Uhr

G8
Schülern fehlt oft die Reife

Fabian Straß
Fabian Straß FOTO: Strass
Das Jahr, das ich durch G8 gewonnen habe, hat den Zeitverlust bei der Bundeswehr ausgeglichen. Ich denke, dass es gut für mich war, früher mit der Schule fertig gewesen zu sein. An der Schule hätte ich nur noch wenige neue Erfahrungen sammeln können. An der Uni hatte ich nie den Eindruck, dass G9-Schüler besser auf das Studium vorbereitet waren. Als Lehrer merke ich jetzt jedoch, dass die 13er reifer sind und konzentrierter arbeiten können. Das ist ihrer Abiturnote zuträglich. Letztendlich ist aber die eigenständige Weiterbildung entscheidend. Wie viele andere Schüler habe auch ich mich damals unter Druck gesetzt gefühlt. Aber der war nie so hoch, dass es wirklich problematisch geworden wäre. Interessanter Weise hatte ich immer den Eindruck, dass die Oberstufe weniger stressig war, als die Unter- und Mittelstufe. Ich hatte genug Freizeit, bin aber der Meinung, dass in den meisten Fächern die Hausarbeiten stark reduziert werden sollten.“

Fabian Straß (Foto: A. Neil), 27 Jahre, aus Marpingen, Referendar an einer Gesamtschule in Offenbach