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Wie fördert St. Wendel Vereine? Leser fordern mehr Transparenz

St Wendel. Matthias Zimmermann

Der Einladungsbrief zur Mitgliederversammlung der Motorsport-Historiker, den die St. Wendeler Stadtverwaltung losschickte und dessen Porto sie übernahm, hat in der Öffentlichkeit für heftige Diskussionen gesorgt. Die Frage, die viele beschäftigte: Ist es rechtens, dass auf diese Art und Weise aus dem Rathaus heraus Vereine gefördert werden? Oder ist dies undurchsichtiges Gebahren?

Die Saarbrücker Zeitung hat wegen der Brisanz dieses Themas nach Meinungen von Lesern gefragt. Vorneweg: Auch wenn es sich bei der Umfrage nicht um eine repräsentative Erhebnung handelt, ist durchaus ein eindeutiges Stimmungsbild klar zu erkennen. Demnach ist die überwiegende Mehrheit jener, die sich an der Befragung beteiligten, der Ansicht, dass die Stadt St. Wendel Vereine finanziell unter die Arme greifen soll. Mehr als Dreiviertel teilen diese Auffassung. Gleichzeitig fordern die Teilnehmer mit weit mehr als 90 Prozent Klarheit darüber, wie Zuschüsse fließen.

SZ-Umfrage-Center: Es gibt viele Themen, die die Saarländer bewegen und die intensiv diskutiert werden. Damit die Meinung der Leser in Zukunft noch größere Beachtung im Blatt findet, hat die Saarbrücker Zeitung ihr Umfrage-Center im Internet neu gestaltet. Wer mitmachen will, muss sich einmalig registrieren. Und wer schon an Befragungen unter sz-umfrage.de teilgenommen hat, kann seine Login-Daten weiter nutzen. Umfrage-Teilnehmer werden mit Punkten belohnt. Ab 20 Punkten können diese in verschiedene Einkaufsgutscheine umgewandelt werden.

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