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Freie Kirche
Wie das jüdische Leben aus der Region verschwand

St. Wendel. Am Mittwoch, 7. Februar, berichtet Eberhard Wagner,  Vorsitzende des Marpinger Vereins „Wider das Vergessen und gegen Rassismus“ ab 19 Uhr über das frühere „Jüdische Leben in St. Wendel“ im Veranstaltungsraum Komm der Freien Kirche St. Von Frank Faber

Wendel, Carl-Cetto-Straße 12. Autor Eberhard Wagner aus Berschweiler referiert über das einst blühende, jüdische Leben in der Kreisstadt St. Wendel und dem Bruch 1933. „Das jüdische Leben im Kreis war vielfältig, vital und fest im Alltag der Menschen integriert“, so Wagner. Von der wirtschaftlichen Integration zeugen die jüdischen Geschäfte, die es in St. Wendel gab. All diese Unternehmen verschwanden in den Jahren 1934 bis 1936 aus dem St. Wendeler Stadtbild.