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Werschweilers Storch Willi hat eine Neue und nistet jetzt in Bliesen

Werschweiler. Evelyn Schneider

Storch Willi ist weg. Wie Peter Volz, Koordinator der "Aktion Storch" beim Bund Naturschutz Ostertal (BNO), berichtet, hat das Tier den Nistplatz in Werschweiler am Sonntag verlassen. Die Tage zuvor hatte er noch fleißig an der Brutstätte gearbeitet, so dass die Naturschützer davon ausgingen, die Storchendame Wilhelmine müsste bald eintreffen. Doch von ihr fehlt noch jede Spur.

Willi ist übrigens - soweit die gute Nachricht - dem St. Wendeler Land treu geblieben. Nicht aber seiner Auserwählten Wilhelmine. Denn er wurde in Bliesen mit einer neuen Storchendame gesichtet. Laut Volz sind die beiden dort schwer am Balzen. "Kann sein, dass ihr das Nest in Werschweiler nicht gefallen hat", sagt Volz lachend. "Deshalb der Umzug nach Bliesen."

Die Hoffnung auf Storchennachwuchs in Werschweiler hat Volz indes noch nicht aufgegeben. Denn möglicherweise kehrt Wilhelmine doch noch zurück. Im vergangenen Jahr war sie zusammen mit Willi und einem "zänkischen Junggesellen-Storch" ins Ostertal gekommen, so Volz.

Vielleicht sind sie und der Junggeselle jetzt ein Storchenpaar? Und Willi hat ihnen aus alter Verbundenheit schon mal das Zuhause vorbereitet …