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Konzert
Weihnachtsweisen zum Mitsingen

Das Klarinetten-Quartett Schaumberger Land beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche.
Das Klarinetten-Quartett Schaumberger Land beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche. FOTO: Günter Müller
Winterbach. Mit ihrem traditionellen Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Heilige Familie in Winterbach begeisterten die Chöre die zahlreichen Besucher.

Mit dem traditionellen Weihnachtskonzert stimmten der Männerchor Winterbach und der Kammerchor Belle Canto etwa 300 Musikliebhaber in der Pfarrkirche Hl. Familie auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Dazu trugen auch das Ensemble Ton-Art und das Klarinettenquartett Schaumberger Land bei. Letzteres eröffnete das Konzert und musizierte sicher und einfühlsam auch zwischen den Auftritten der Chöre.


Mit Sicherheit tragen die Literaturauswahl sowie die Exzellenz der Darbietung den Hauptanteil am Erfolg dieses nun schon zum 27. Mal ausgetragenen Konzertes.

Das Ensemble Ton-Art (Leitung Markus Braun) eröffnete mit „Wir sagen euch an“ (Rohr/Gies), „May the road rise to meet you“ (Hamilton), „Christus natus est“ (Maierhofer), „Who is He in Yonder Stall“ (Schmoll) und „Der Rest für das Fest“ (O. Gies) und wurde am Ende mit großem Beifall bedacht.



Von den konstant hervorragenden Darbietungen des Kammerchores Belle Canto“ (Leitung Susanne Hoffmann) wissen Musikkenner und ihre Komponisten verraten die Qualität der Musik: „Hodie und Wolcum“ aus a ceremony of carols von Benjamin Britten, „Wachet auf“ als Huldigung des in diesem Jahr verstorbenen Trierer Domkapellmeisters und Komponisten Klaus Fischbach, dann das „Magnificat“ von Javier Busto, „Gebor’n ist uns ein Kindelein“ im Arrangement von R. Lukowsky, da Palestrinas „Hodie Christus natus est“ und am Ende Emmy Köhlers „Wir zünden tausend Lichter an“ im Arrangement von J.A. Hillerud. Wohlverdienter, lange anhaltender Beifall.

Auch der Männerchor Winterbach (Leitung Hubert Hoffmann) wartet mit immer neuen Arrangements bekannter Weihnachtstexte auf: Gaccinis „Ave Maria“ im Arrangement von H. Nagel wurde vom Klarinettenquartett begleitet und auch Bachs „Wir Christenleut“ hatte Horst Nagel für den Chor arrangiert; „Es ist ein Ros’ entsprungen“ im Arrangement von Oliver Gies (Solisten: Manfred Handle, Peter Maschlanka, Armin Morsch, Gerhard Britz, Wilhelm Sartorius und Arnold Morsch) bot dem Publikum ganz neue Klänge, ebenso wie Pekka Kostiainens „Christmas Gloria“, wogegen „Die frohe Botschaft“ (Palmer/Silcher/Ophoven) fast brav wirkte, aber mit „Stille Nacht“ (Gruber/Mohr) im konzertanten Satz von Robert Sund mit der Sopranstimme von Anke Guckeisen beschlossen die Männer ihr Weihnachtskonzert.

Natürlich durfte auch das Publikum am Ende wieder mitsingen und zwar „Fröhliche Weihnacht überall“ und „O du fröhliche“. Reicher Applaus des dankbaren Publikums belohnte die Leistungen aller teilnehmenden Musiker.