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Vortrag
Vortrag beleuchtet das Insektensterben

Ein Monarchfalter hat sich auf einer Sonnenblume niedergelassen.
Ein Monarchfalter hat sich auf einer Sonnenblume niedergelassen. FOTO: Reinhard Reis
Bubach. Das Thema Insektenschwund ist in aller Munde. Insekten sind die vielfältigste, aber dennoch eine kaum beachtete Tiergruppe. Dabei sind Insekten überlebenswichtig für uns. Durch die Bestäubung von Pflanzen sind sie Grundlage unserer Ernährung und sie sind wichtig für viele Prozesse, die in unseren Ökosystemen ablaufen. Von red

Doch ihre Bestände gehen zurück. Sie kämpfen zunehmend mit den negativen Folgen einer intensiven Landwirtschaft, der Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume sowie einer großflächigen Anwendung von Pestiziden durch den Menschen.


Das Thema wird intensiv in den Medien und zunehmend auch in der Politik diskutiert. Und jetzt auch im Ostertal. Denn der Bund Naturschutz Ostertal hat zu diesem Thema einen Vortrag organisiert. Und zwar am Sonntag, 12. August, ab 15 Uhr. Gibt es ein Insektensterben oder nicht? Welche Belege gibt es? Welche Auswirkungen hat der Rückgang der Insekten auf die Natur und uns Menschen? Wer hat Schuld daran? Kann man das Insektensterben aufhalten?´Mit den Antworten auf diese Fragen wird sich der Vortrag laut Veranstalter beschäftigen. Zum Schluss werde der Referent aufzeigen, wie das Insektensterben beendet werden kann.

Referent ist der gebürtige St.Wendeler Steffen Caspari, stellvertretender Leiter des Zentrums für Biodokumentation. Der Vortrag findet im Roter-Stern-Vereinsheim statt. Im Anschluss ist nach Veranstalterangaben Raum für Diskussionen. Zudem sei ein Spaziergang geplant, auf dem Caspari den Vortragsgästen die lebendige Welt der Insekten rund um den Buberg näher bringen wird.