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Fußball
VfB Theley: Viel Selbstvertrauen trotz Pokal-Aus

Theley. Fußball-Verbandsligist unterliegt Röchling Völklingen unglücklich mit 0:2 und fiebert nun dem Derby gegen Hasborn entgegen. Von Frank Faber

Raus mit Applaus: Verbandsligist VfB Theley ist am Mittwochabend vor nur 120 Zuschauern durch eine 0:2 (0:2)-Niederlage gegen Oberligist SV Röchling Völklingen aus dem Pokal ausgeschieden. „Völklingen war im Angriff sehr effizient, trotzdem haben wir gegen die viertbeste saarländische Mannschaft eine tolle Leistung gezeigt “, freute sich VfB-Spielertrainer Sebastian Piotrowski nach der Partie.


Beide Treffer für die Gäste markierte Felix Dausend (26. und 41. Minute) jeweils nach Vorarbeit von Nico Zimmermann. Pech für Theley: Nach dem 0:1-Rückstand versemmelte der VfB gleich drei Topchancen zum Ausgleich: Mit einer Glanzparade kratzte Patrik Herbrand einen 30-Meter-Freistoß von Andreas Oberhauser rechts unten aus dem Eck. Den anschließenden Eckball köpfte Dominik Kern genau auf den Völklinger Schlussmann. In der 34. Minute prallte ein Kopfball von Alejandro Risch gegen die Querlatte. „Wir waren topmotiviert und haben es zwischendrin geschafft, das Spiel ausgeglichen zu gestalten“, meinte Piotrowski. Das galt auch für die zweite Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel stand bei Kerns Kopfball erneut das Aluminium einem VfB-Treffer im Weg (49.).

 Ansonsten hatte der Oberligadritte das Geschehen im Griff. Reaktionsschnell verhinderte Theleys Torhüter Johannes Wagner in der Schlussphase zweimal, dass Dausend seinen dritten Treffer erzielen konnte (75. und 80.).



Trotz der Niederlage, war Piotrowski mit der Partie nicht unzufrieden: „Wir haben uns gegen Völklingen richtig Selbstvertrauen für den Samstag geholt“, sagte der Trainer. Denn an diesem Samstag, 16 Uhr, wird das Lokalderby gegen den Verbandsliga-Tabellenführer SV Hasborn im Schaumbergstadion angepfiffen. „Klar war das Spiel schon im Hinterkopf“, gibt der Trainer zu. Und mit der gezeigten Leistung sei seine Mannschaft durchaus in der Lage, den Spitzenreiter zu besiegen. „Es war eine gute Generalprobe. Auch ich spüre schon, dass die Partie gegen Hasborn für die Jungs und das ganze Umfeld etwas Besonderes ist“, so der in St. Ingbert beheimatete Piotrowski. In einem Ligaspiel haben sich beide Teams zuletzt in der Saison 2004/05 in der damaligen Verbandsliga gegenübergestanden. Danach war Hasborn die uneingeschränkte Nummer eins am Schaumberg.