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Verdacht auf asbestverseuchte Abfälle im Wald

Unterm Mikroskop: Asbest-Fasern. Foto: ATW GmbH/dpa
Unterm Mikroskop: Asbest-Fasern. Foto: ATW GmbH/dpa FOTO: ATW GmbH/dpa
Marth. Illegal abgelagerten Müll haben Passanten bei Marth entdeckt. Wie ein Polizeisprecher berichtet, ließ ein Unbekannter jede Menge Bauschutt zurück. Der Abfall wurde demzufolge in einem Wald zwischen dem St. Wendeler Stadtteil und der Grenze zu Rheinland-Pfalz gefunden. An die 20 Säcke lagen dort herum. Einige davon waren den Ermittlern zufolge bereits aufgerissen, der Sondermüll lag teilweise verstreut an einer Böschung neben einem Feldweg im Bereich Am Hommesrech umher. Matthias Zimmermann

Was den Beamten zu denken gab: Unter dem Schutt waren auch Platten. Die Polizei befürchtet, dass diese Asbest beinhalten. Und dieser fasrige Stoff ist nach Expertenmeinung für die Gesundheit gefährlich. Mittlerweile darf er deswegen beim Bau nicht mehr verwandt werden und gilt als Sondermüll, der separat entsorgt werden muss.

Da der Umweltsünder bisher nicht enttarnt ist, mussten sich Mitarbeiter des städtischen Bauhofs darum kümmern. Der Dreck war am Montag aufgefallen. Wie lange er aber da schon vor sich hergammelte, ist unklar. Zeugen werden gebraucht.

Kontakt: Tel. (0 68 51) 89 80.

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