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Theater-AG therapiert Mitschüler

St Wendel. red

Die Theater-AG des Gymnasiums Wendalinum stellte an zwei Abenden ihr neues, selbst verfasstes Stück "Irren ist menschlich" auf der Bühne der Schulaula vor.

Die Schauspieler hatten sich des Themas psychische Erkrankungen angenommen. Die Handlung des "Stücks" spielt in einer psychiatrischen Klinik. Im Verlauf des Geschehens wurden dabei unterschiedlichste psychische Krankheiten, abweichende Verhaltensformen, typische Probleme junger Menschen, aber auch Fragen des Menschseins generell vorgeführt. "Es geht darum, wer wir sind, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind, welchen Charakter zwischenmenschliche Beziehungen in unserer Zeit annehmen; es geht um die Beschaffenheit und die Angemessenheit unserer Wahrnehmung, um die Angst als Angst vor dem Versagen, Angst vor Einsamkeit und schließlich als Angst vor dem Tod", heißt es dazu in einer Mitteilung der AG.

Diese grundmenschlichen Themen stellten die Schauspieler in einer nummernartig konstruierten Revue vor, wobei sie ständig die Rollen wechselten: vom Kranken zum Therapeuten, vom Kommentator zum Erzähler und vom Diener zum Publikumsbeschimpfer.

Neben Rollenwechseln und Illusionsbrüchen hatten die AG-Mitglieder in ihr Schauspiel auch eigene Video-Produktionen integriert. So wurde die gesamte Schule zum Spiel- und Darstellungsort.