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Fußball
STV Urweiler: Toni Groß sorgt für Freude

Urweiler. Bei den Bezirksliga-Fußballern des STV Urweiler gab es trotz der 1:3-Niederlage am vergangenen Sonntag beim SV Hasborn II in dieser Woche ordentlich Grund zur Freude. Der Grund: Co-Trainer Michael Groß wurde am Mittwoch Vater. Von Philipp Semmler

Ehefrau Janine brachte Sohn Toni Groß zur Welt.


Groß ist beim STV auch die Freude über den bisherigen Saisonverlauf. Denn mit 14 Punkten aus acht Begegnungen und Tabellenplatz fünf ist der Aufsteiger richtig gut aus den Startlöchern gekommen. „Überraschend kommt das für uns aber nicht“, sagt Geschäftsführer Andreas Mörsdorf. „Wir haben eine gute Mannschaft, und unser Ziel ist eine Platzierung um Rang fünf oder sechs herum.“

Die Mannschaft von Trainer Ingo Eickmann hat diese Saison zudem schon gezeigt, dass sie personelle Rückschläge wegstecken kann. Denn die bislang erreichten Punkte fuhr der Club aus dem St. Wendeler Stadtteil ohne mehrere verletzte Leistungsträger, wie beispielsweise Torjäger Manuel Schu, ein. Der 29-Jährige, der schon vergangene Saison teilweise fehlte, ist wegen einer Schulterverletzung noch bis zur Winterpause außer Gefecht. In den Spielzeiten 15/16 und 16/17 hatte er insgesamt 59 Treffer für den Verein erzielt.



In Abwesenheit von Schu ist mit Jan Stutz derzeit der prominenteste Neuzugang der beste Torschütze des Aufsteigers. Stutz, der von Oberliga-Absteiger FV Eppelborn zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, hat bislang sieben Buden gemacht. „Jan ist natürlich eine Riesenverstärkung. Er reißt auch unsere jungen Spieler mit, selbst wenn noch nicht alle Laufwege aufeinander abgestimmt sind“, freut sich Mörsdorf.

An diesem Sonntag wartet auf Urweiler nun allerdings die vielleicht härteste Nuss in dieser Spielzeit: Um 15 Uhr ist Meisterschaftsanwärter SG Scheuern-Steinbach/Dörsdorf bei der Eickmann-Elf zu Gast. Die SG ist vor der Partie Zweiter. Viele Zuschauer sind da garantiert. Ohnehin sagt Mörsdorf: „Die Bezirksliga ist wirtschaftlich für uns ein Glücksfall. Wir haben im Clubheim derzeit doppelt so hohe Einnahmen als vorher in der Kreisliga.“