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Spaziergänger bringt Menschenschädel zur Polizei

St Wendel. Einen makabren Fund hat ein Marpinger der Polizei in St. Wendel vorbeigebracht. Wie ein Ermittler berichtet, hatte der 32-Jährige bei einem Spaziergang nahe dem einstigen Steinbruch bei Lebach-Steinbach das Bruchstück eines menschlichen Schädels entdeckt. Matthias Zimmermann

Der Mann war bereits am Mittwoch vergangener Woche darauf gestoßen.

Mittlerweile schickten St. Wendeler Polizisten das Schädelfragment nach Saarbrücken zu ihren Kollegen des Landespolizeipräsidiums. Dort kümmerten sich derweil Beamte der Abteilung 213 darum. Dort befassen sie sich mit "Straftaten gegen das Leben", wie es offiziell heißt. Pressesprecher Georg Himbert bestätigte, dass es sich um einen Menschenschädel handelt. Aber von einem Verbrechen sei nicht auszugehen. Denn mittlerweile nutzten Gemeinden den stillgelegten Steinbruch unter anderem für Bauschutt und Aushub von Friedhöfen. Die Polizei gehe deshalb davon aus, dass mit alten Grabsteinen teils auch Knochenreste der Verstorbenen auf der Deponie gelandet sind. Himbert: "Der Fund ist für uns völlig unverdächtig."